Zu den Berichten über die Ortsdurchfahrt Meisham und den Artikel „Tempo-Trichterung scheint nicht notwendig“ (Lokalteil):
Aufgrund der Zeitungsartikel der letzten Woche entsteht der Eindruck, dass Tempoüberschreitungen und Lärmbelästigung nur eine Familie in Meisham betreffen. Tatsächlich wurde bereits in der vorletzten Eggstätter Bürgerversammlung von anderen Familien dieses Thema unter dem Sicherheitsaspekt an den Kreuzungen in Meisham angeschnitten. Insbesondere wurde damals auf die Kreuzung an der Ortseinfahrt aus Richtung Pittenhart in einer leichten und unübersichtlichen Kurve verwiesen. Diese wird von Schülern, die zur Bushaltestelle gehen und anderen Fußgängern überquert. Gefährlich wird auch das Einbiegen in die Pittenharter Straße an dieser Kreuzung und an einzelnen Grundstücken, wenn die ortseinwärts fahrenden Fahrzeuge erst am Ortsschild vom Gas gehen. Vor Errichtung des Ortsschildes am ersten Haus der Siedlung gab es etwa 150 Meter vor Beginn der Siedlung eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Kilometer pro Stunde, die dann leider mit der Installation des Ortschildes entfernt worden ist. Sie führte aber damals bei den meisten Fahrzeugen zu einem früheren Abbremsen und späteren Beschleunigen. Durch die Freiflächen in der Siedlung und der zurückgesetzten Besiedlung auf der rechten Seite der leichten Kurve in Richtung Pittenhart, wird von den meisten Fahrern an der letzten Kreuzung voll beschleunigt. Als ehemaliger Motorradfahrer und Vielfahrer habe ich Verständnis für zügiges Fahren und Freude an der Beschleunigung. Allerdings sollten endlich auch bei uns Sicherheit und Lärmschutz der Anwohner Priorität haben. Die Verkehrsteilnehmer sollten durch entsprechende Verkehrszeichen daran erinnert werden.
Eduard Rowedder
Eggstätt