Frasdorf – „Wir hatten viel zu tun als Kommandanten der Wildenwarter Feuerwehr“, so Florian Fischer und Martin Zettl in ihrem Bericht bei der Jahresversammlung in der leergeräumten Garage des Feuerwehrhauses. 49 Feuerwehrleute und 15 Anwärter sind derzeit aktiv im Brandschutz tätig. Der gesamte Feuerwehrverein umfasst 309 Mitglieder, darunter fast 50 Frauen.
Die Wildenwarter Wehr wurde zu sechs Bränden und vier technischen Hilfeleistungen, darunter Verkehrsunfälle und Personensuchen im Gemeindebereich alarmiert, dazu kamen sechs Sicherungs- und Hilfsdienste, berichtete Fischer. Bei der Gemeinschaftsübung in Wildenwart waren 85 Feuerwehrler im Einsatz.
18 Feuerwehrleute dürfen nach bestandener Prüfung neue Leistungsabzeichen der Feuerwehren tragen. Josef Ramsl und Thomas Freund erreichten die höchste Stufe Gold-Rot.
In rekordverdächtiger Zeit legten die sieben Burschen und Mädchen der Jugendgruppe die Prüfung zum bronzenen Abzeichen ab. Natalie Will, Steven Gröger, Andreas Aicher, Jonas Herian, Florian Rosenwink, Simon Leipert und Ulrich Fischer dürfen nun das begehrte erste Leistungsabzeichen in Bronze tragen. „Diese Prüfung war ein voller Erfolg“, freute sich Kommandant Fischer, „unter der Leitung der drei Jugendleiter Karin Brandl, Lisa Kronast und Michael Feistl wächst eine schlagkräftige Nachwuchsgruppe heran“.
299 Einsatzstunden meldete der Kommandant an die Brandinspektion und Gemeinde weiter, dazu kamen 433 Stunden für Übung und Ausbildung und 410 Stunden für die Ausbildung der 15 Mädchen und Burschen der Jugendgruppe. Rund 1100 Stunden leisteten die Feuerwehrleute insgesamt bei Einsatz und Übungen. Für 2019 sind umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen vorgesehen.
Aus Spenden und Vereinsmitteln beschaffte die Wehr Ausrüstungsgegenstände für Einsatz und Übung, darunter einen Sanitätsrucksack, Handschuhe, Lederstiefel, Flucht- und Flammschutzhauben.
Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser gab einen Überblick über die Einbindung der kleinen Feuerwehren in das System der technischen Hilfeleistungen und die Einweisung in das entsprechende Gerät der Mittelpunktfeuerwehren. reh