Söchtenau – Beste Stimmung herrschte bei der Premiere des Stücks „Quadrat- Ratschn-Schlamassl“, von Ralph Wallner, gespielt von der Simsgaubühne Söchtenau unter der Regie von Alfred Kronast.
Die Simsgaubühne hatte Schauspieler ausgesucht, die dem Charakter des Stücks gewachsen waren. Denn es ging darum, dass in das früher friedliche Dorf Unfriede einkehrte und wie sich die Einwohner dagegen stemmten. Da war die neugierige und redselige Hausmieterin Annelies Gugl (Irmi Hinterstocker), die schlaue Friseurmeistern Hilde Hupf (Anita Kronast). Der schüchterne Hausbewohner Theobald Hecht (Michel Weber) erlag bald schon den Reizen der Hinterhof-Mitbewohnerin Gisela Graubrot (Stefanie Kronast), was die Hausmeisterin zum Kommentar veranlasste, „hier sind wir in einem anständigen Haus, das bleibt sauber“. Der grobe Metzger Helmut Wammerl (Robert Eberherr) sucht schon lange eine Frau und die Konditoren-Witwe Evi Rammerl (Erika Kirchner) einen Mann.
Unruhe kommt in die Idylle, als der Hausbesitzer und umtriebige Geschäftsmann Winfred Massl (Andreas Müller) erscheint, der eine saftige Mieterhöhung fordert und sonst das ganze Hinterhaus wegreißen will. Mit keinem Geheimnis hinter den Berg haltend, mischt auch die Postbotin Packerl-Betti (Barbra Kronast) mit und die Oma Wiese (Grete Schlaipfer) gibt aus dem ersten Stock ihre Kommentare.
Gag über Gag fließt in die Handlung und die Kommentare erheitern das Publikum. Viel Stimmung kommt auf, als die äußerst neugierigen Bewohner des Hinterhauses mit Ferngläsern in die Fenster der Häuser des Viertels schauen.