Irmi Hörfurtner nochmals an der Spitze

von Redaktion

Jahresversammlung mit Neuwahlen beim Gartenbauverein Schechen

Schechen – 120 Mitglieder bei der Jahresversammlung bringt – trotz attraktiver Alternativen – wohl nur der Gartenbauverein Schechen auf die Beine, auf diese Weise belohnten die Gartler die vorbildliche Arbeit der Vorstandschaft.

Bei der Neuwahl überraschte die langjährige Vorsitzende Irmi Hörfurter mit der Ankündigung, dass sie sich nicht mehr zur Wahl stellen will. Nachdem sich aus der Versammlung niemand spontan zutraute, in ihre Fußstapfen zu treten, leistete Wahlleiter Roman Pröll gewaltige Überzeugungsarbeit und Irmi Hörfurter kandidierte ein letztes Mal.

Die Ablösung gelang auf zwei anderen Positionen: Irmi Taubenberger ging nach 29 Jahren, Gabriele Lechner übernahm als Stellvertreterin. Und Schriftführerin Christine Fedoroff übergab an Sabine Dialler. Schatzmeister Johann Brüchmann macht unverdrossen weiter. Nachdem der Verein bei 16 Neuzugängen im vergangenen Jahr auf 437 Mitglieder angewachsen ist, war auch Verstärkung bei den Beisitzern angesagt, ihre Zahl wurde auf zehn aufgestockt.

Brüchmann legte einen detaillierten Kassenbericht vor, der bei einem Haushaltsvolumen von knapp 8000 Euro mit einem Minus von 780 Euro abschloss. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Spende an den Bienenzuchtverein Großkarolinenfeld für dessen Neubau eines Bienenlehrstandes.

Die Verbreitung des asiatischen Moschusbockkäfers in der Region und die damit verbundene Ausweitung der Quarantäne-Zone auf die südlichen Gemeindeteile von Schechen nahm Simon Allgeier vom Amt für Pflanzenschutz zum Anlass, über das Erscheinungsbild und die notwendigen Maßnahmen gegen eine Ausbreitung zu informieren.

Verschmelzung von Stadt und Land

Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Roman Pröll, widmete sich in seinem Hauptreferat dem Thema „Amerikanisierung der Landschaft“. Als Beispiele nannte Pröll die Verlagerung der Siedlungs- und Gewerbegebiete in die ländlichen Räume und damit eine zunehmende Verschmelzung von Stadt und Land. Angesagt sei angesichts der bereits erkennbaren Folgen eine Neuausrichtung der Städte und Landschaftsplanung, mehr auf unsere Verhältnisse ausgerichtet, so der Referent.

Rosi Pernisco pflegte seit 20 Jahren die Verkehrsinseln in Schechen und im Gewerbegebiet „Schechen-Nord“ . Für diesen ehrenamtlichen Einsatz, von dem sie sich nun verabschiedete, gab es einem bunten Blumengruß und viel Applaus.

Artikel 1 von 11