Streunender Hund reißt neugeborenes Kalb

von Redaktion

DNA-Analyse schließt Wolfsattacke auf Weide bei Riedering aus

Riedering – Es ist schon etliche Wochen her, dass ein Landwirt auf einer Weide zwischen Neukirchen und Söllhuben ein gerissenes Kalb, gerade zwei oder drei Stunden alt, fand. Wer war’s: Wolf oder streunender Hund?

Um diese Frage zu klären, veranlasste der Bauer, dem das Tier gehört, eine DNA-Untersuchung. „Es war ein Hund“, gab jetzt Jagdpächter Franz Hollinger auf Nachfrage der Heimatzeitungen das Ergebnis der Untersuchung bekannt.

Der Polizei ist der Fall nicht bekannt, der Landwirt, dem das Tier gehörte, wollte keine Anzeige erstatten, erklärte Georg Vodermaier, der Landwirt, der das Kalb als Pensionstier auf seiner Wiese stehen hatte.

Streunende Hunde seien generell in der Gegend kein Problem, so Vodermaier, ab und an laufe ein größerer Pudel allein herum, sonst sei ihm nichts bekannt. Was ihn ärgert: „Der Halter muss gesehen haben, was passiert ist. Der Hund muss voller Blut gewesen sein.“ Herrchen oder Frauchen schaute nicht, was der Vierbeiner wo angerichtet hatte.

Übrigens: Für streunende Hunde, so sie nichts angerichtet haben, ist das Ordnungsamt zuständig, nicht die Polizei. Das entscheidet auch über Leinen- oder Maulkorbzwang oder andere Maßnahmen beziehungsweise Strafen. syl

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