Brannenburg – Ein positives Stimmungsbild des Gemeinderates erntete die Idee eines barrierefreien, rollstuhlfähigen Familien- und Jugendhauses im Ortsteil Tannerhut.
Das Selbstversorgerhaus könnte von Familien mit behinderten Angehörigen, Jugendgruppen oder Klassen mit Inklusion genutzt werden, so der private Bauinteressent. Die Anordnung der Zimmer ermögliche je nach Bedarf eine individuelle und flexible Nutzung vom Doppelzimmer bis zur Ferienwohnung und sei auf bis zu 40 Personen ausgerichtet. Zudem seien eine Gemeinschaftsküche, Gruppenräume und ein Aufzug in den zwei mit einem flachen Bau verbundenen Gebäudekörpern vorgesehen. Die Idee dieses Hauses stieß im Gremium auf viel Zustimmung, insbesondere, da das Angebot an Gästebetten in Brannenburg seit Jahren rückläufig ist. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.
Bürgermeister Matthias Jokisch sah rechtliche Probleme für das Vorhaben: Eine genehmigte Bauvoranfrage sei ausgelaufen und die Fläche für Landwirtschaft ausgewiesen. Zu klären seien auch der Schallschutz und die Zufahrt. Laut Landratsamt müsse ein Bebauungsplan erstellt werden. mc