Nachruf

von Redaktion

Neubeuern – Im Kreis seiner Familie verschied Rupert Stuffer. Sein Lebensweg führte ihn aus seiner Geburtsgegend bei Regensburg, über München, in den Nachkiegsjahren, bis nach Altenbeuern.

Verbundenheit zu seiner Heimat, dem Dorfleben und seiner beruflichen Bindung zum Zementwerk Rohrdorf, wo er 43 Jahre beschäfftigt war, prägten sein Leben. Ein Motorradunfall machte die Umschulung zum Bautechniker nötig, später schulische Entwicklung zum Techniker, Sprengmeister, sowie zum Einkäufer für das gesamte Werk. Als Betriebsratsmitglied, später als dessen Vorsitzender, bestand enger Kontakt zur Belegschaft. Natur und Berge bestimmten seine Freizeit, die Errichtung der „Baecher-Alm“ für die Mitarbeiter als Rückzugsbereich, zahlreiche Berg- und Klettertouren mit den Brüdern, Freunden und der Familie bleiben in Erinnerung. Der Bestand der Schiffleutbruderschaft, der ältesten Vereinigung am Ort, wurde ihm nach dem Tod von Altbürgermeister und Schiffsbauer Michael Schmidl übertragen. Aus dem bis dahin eher geselligen Verein formte Stuffer, ab 1989, in 19-jähriger Vorstandsarbeit einen Verein mit geschichtlicher Bindung und besten Verbindungen. Michael Konrad, Vorstand der Bruderschaft, erinnerte aber auch an die vielen Stunden, bei Veranstaltungen, Festen oder nach getaner Arbeit in der Vorstandschaft. Die Liedauswahl des Reischenharter Viergesang bezog sich auf das Leben am Inn und Wasser. Um Rupert Stuffer trauern die Ehefrau, Kinder und Enkel. swt

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