Starker Schlussspurt beim Raublinger Starkbierfest

von Redaktion

Neun feucht-fröhliche Tage im Flötzinger Starkbierfest in Raubling sind nun schon wieder Vergangenheit. Gestern bog das beliebte Zeltfest auf die Zielgerade ein. „Gmiadlich boarisch sois sei“ hatte der Festwirt Manfred Kirner angekündigt. Davor aber, am Freitag und Samstag, war Hochbetrieb in Raubling. Wenn die Dreder Musi mit Musikmeister Roland Merk und die „Hoizhauser Musi“ mit „Festzeltdirigent“ Klaus Kronast auftreten, dann braucht’s im Vorfeld eigentlich keine Werbung, die „Hütte“ ist sowieso voll. Internationale Besucher mischten sich unter das Publikum, am Freitag waren junge Männer aus China zu Gast, die derzeit bei der Firma Krones bei einem internationalen Betriebsaustausch tätig sind und ihre Masskrüge gar nicht mehr los ließen. Seit mindestens 20 Jahren kommen die Männer aus Erl, von denen einige auch im diesjährigen Passionsspiel mitwirken, quasi als Stammgäste her. Von der zeitgleichen Passionsversammlung haben sie sich entschuldigen lassen, denn der Besuch im Raublinger Starkbierfest ist für sie fix. Nachdem das Festzelt prächtig weiß-rot geschmückt ist, fühlten sie sich sowieso in ihren Tiroler Heimatfarben wie zu Hause. Ob am Samstag mehr Besucher auf dem Hosenboden sitzen blieben oder auf den Bänken feierten, war schwer zu schätzen, auf alle Fälle „steppte der Bär“. Fotos ruprecht

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