Niederaudorf – Zur 145. Jahresversammlung kamen die Mitglieder und Aktiven der Feuerwehr Niederaudorf zusammen.
Schriftführer Simon Boser bedankte sich als Fähnrich bei seinen Fahnenbegleitern und Aushilfen.
Kommandant Leonhard Weißenbacher berichtete, dass im letzten Jahr
38 Einsätze von den Kameraden bewältigt worden seien. Unter anderem wurde die Feuerwehr zu Waldbränden, Verkehrsunfällen, einer Wohnungsöffnung, Verkehrsabsicherung sowie einem Brand einer Almhütte im Bichlerseegebiet alarmiert.
Weißenbacher erfreute sich am Interesse der jungen Mitglieder, sodass heuer zwei Gruppen die Leistungsabzeichen ablegen werden.
Außerdem wurden Georg und Johann Schweighofer für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr von Kreisbrandrat Richard Schrank mit einer Urkunde und dem silbernen Ehrenzeichen geehrt. Bei der freien Aussprache waren einige Fragen bezüglich eines neuen Gerätehauses zu klären.
Hierzu sagte der Vorsitzende Sepp Resch, dass man mit der Gemeinde bereits im Gespräch sei und man wegen eines richtigen Standortes noch eine Lösung finden müsse.
Bei der Frage, wer im Winter für das Freihalten beziehungsweise Freischaufeln der Hydranten zuständig sei, nannte der Kreisbrandrat die Gemeinde als Verantwortliche.
Der Kreisbrandrat informierte die Feuerwehrkameraden über Neuerungen bezüglich des Verhaltens bei Ölspuren.
Schrank erklärte auch, dass künftig die Alarmierung geändert wird, wenn schon in der Leitstelle der Verdacht aufkommt, dass ein im Einsatz befindlicher Feuerwehrmann persönlich betroffen sein könnte.
Dann soll ab sofort nicht die Feuerwehr vom Ort anrücken müssen, sondern eine benachbarte Feuerwehr. Somit werde seine persönliche Beteiligung möglichst verhindert.