„Wir hatten wieder ein sehr erfolgreiches Bühnenjahr“

von Redaktion

Kieferer Verein „Heimatbühne“ blickt auf Spielsaison zurück – Christa Rauscher zur Zweiten Vorsitzenden gewählt

Kiefersfelden – „Wir haben wieder ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr über die Bühne gebracht.“ Das sagt der Vorsitzende des Kieferer Vereins „Heimatbühne“, Robert Böhm, eingangs der Jahreshauptversammlung.

Mit eingebunden in den Dank ist auch die Gemeinde, „die uns mit Rat und Tat unterstützt“. Obwohl die eigentlichen Aktivitäten des Vereins regelmäßig erst vom Spätherbst bis Frühling auf den verschiedenen Bühnen und mit wechselnden Besetzungen zu bestaunen sind, sei die stille Vereinsarbeit das ganze Jahr über nicht zu vernachlässigen. Vor allem die gute Nachwuchsarbeit zauberte dem Vorsitzenden ein Strahlen in die Augen.

Einen großen Schatten auf die Vereinsaktivitäten wirft der geplante Umbau der Turnhalle, die dem Verein als Aufführungsstätte dient. Denn sowohl im technischen wie auch im akustischen und optischen Bereich „werden sich gravierende Änderungen ergeben, die uns das Theaterleben aber deutlich erleichtern werden und es den Zuschauern bequemer machen“, ist Robert Böhm voller Zuversicht. Überzeugt ist er davon, „dass der Umbau unsere Arbeit auf der Bühne deutlich aufwerten wird“.

Das werden drei Vorstandsmitglieder aktiv nicht mehr genießen können. Denn mit Beisitzer Simon Weißenbacher, Schauspieler und Bühnenmeister Jo Schrott sowie Spielleiter und Zweitem Vorsitzenden Peter Hampp verabschiedeten sich drei langjährige Mitglieder aus dem aktiven Vereinsleben. Nicht nur für Robert Böhm „ein großer Verlust, der erst einmal eine Lücke reißen wird“. Er dankte den Dreien und verabschiedete sie unter Applaus. Erfreulich sei die Neuaufnahme zweier Nachwuchsschauspieler in den aktiven Bereich: Marie Böhm und Lukas Scherlin, beide schon mit einiger Theatererfahrung im Kinder- und Jugendbereich.

Die beiden Spielleiter Florian Kerschbaumer und Andreas Fuchs zogen ein kurzes Resümee über die vergangenen Vorstellungen. Das Stück „Die drei Dorfheiligen“ kam beim Publikum „sehr gut an und es hat uns viel Spaß gemacht“. Mehrfach ausverkaufte Vorstellungen waren der Lohn für die intensive Vorbereitung der Laienspieler mit 15 Proben und einer Leseprobe. Nicht nur für Christa Rauscher ist das alljährliche „Krimi Dinner“ ein absoluter Erfolgsfall. Ausverkaufte Vorstellungen mit „Mord hat keine Kalorien“ und aktuell „Die Queen war sein Schicksal“ zeugen von der großen Popularität.

Conny Schrott weiß ihre „Kieferer Wichtl“, die Jüngsten unter den Laienschauspielern, auf dem richtigen Weg. Ihr Talent zeigten sie beim kindergerecht aufbereiteten Stück „Kaiser Oktavianus“ auf der Drehkulissenbühne des Volkstheaters für Ritterschauspiele. Trotz für sie neuer Umgebung waren die Aufführungen ein Erfolg, an dem 25 junge Schauspieler mitgewirkt hatten. Ebenso verlief das Spiel „Kalif Storch“ erfolgreich, dem allerdings ein wenig der Zuschauerzuspruch fehlte. Robert Böhm wurde bei den Neuwahlen im Amt bestätigt, Zweite Vorsitzende ist nun Christa Rauscher, die übrigen Vorstandsmitglieder bleiben in ihren Ämtern.

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