Samerberg – Seit 15 Jahren besteht auf dem Dach der Grundschule Samerberg eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 Kilowatt Peak. Anteilseigner sind 62 Bürger und Bürgerinnen, die jeweils 500 Euro pro Anteil gezeichnet haben und als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GBR) organisiert sind. Insgesamt hat die Anlage 134000 Euro gekostet. Inzwischen haben die Anteilseigner ihren Einsatz längst zurückerstattet bekommen. Bei der Jahresversammlung hat der Beirat (Mitglieder sind Dr. Georg Stuffer, Josef Huber und Paul Stuffer) die Jahresbilanz vorgestellt. Was den Stromertrag betrifft, war das Jahr 2018 mit 31569 Kilowatt pro Stunde (Kwh) das zweitbeste seit Bestehen der Anlage. Der hohe Ertrag war bedingt durch das sonnenreiche Wetter und bestätigt auch, dass die Module in ihrer Leistung noch kaum nachgelassen haben. Insgesamt hat die Anlage bisher fast 400000 Kwh in das allgemeine Stromnetz eingespeist. Was im Jahr 2005 mit viel Skepsis betrachtet wurde und einen zähen Start hatte, habe sich als Erfolgsmodell erwiesen. Die Fotovoltaik ist ein wesentlicher Faktor bei der Erzeugung von erneuerbarer Energie mit einem Anteil von über sieben Prozent.
Zwar ist die stattliche Vergütung über das EEG stark gesunken, aber im selben Ausmaß sind auch die Preise für die Module günstiger geworden.