Aschau – Bald fliegen sie wieder: am Sonntag, 16. Juni, starten 32 Paragleiter aus 20 Nationen in Salzburg bei der Red Bull X-Alps 2019 zu ihrem Flug nach Monaco. Als einziger Ort in Deutschland ist Aschau auch heuer wieder als Kontrollpunkt bei der neunten Red Bull X-Alps mit dabei.
Zum dritten Mal in der 16-jährigen Geschichte des Rennens kommen die Athleten am zweiten oder dritten Tag nach dem Start in Salzburg nach Aschau zur Kampenwand. Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr wieder sehr gemischt: 30 Männer und zwei Frauen machen sich am 16. Juni in Salzburg auf den Weg nach Monaco. 1138 Kilometer beträgt die Strecke, die nur mit dem Paragleiter oder zu Fuß zurückgelegt werden muss.
Mit dabei ist wieder der Titelverteidiger Christian „Kriegel“ Maurer, der das Rennen fünfmal hintereinander gewann und nun auf den sechsten Titel hofft. Zum Kreis der Favoriten zählt auch jedes Jahr Paul Guschlbauer aus Österreich, der sein viertes Rennen macht. 16 Männer haben schon mehrfach teilgenommen, die meiste Erfahrung bringt Toma Coconea aus Rumänien mit, der sein achtes Rennen bestreitet; nur einmal in der Geschichte des Rennens fehlte er.
Mit Kinga Masztalerz aus Neuseeland und Dominika Kasieczko aus Polen sind in diesem Jahr wieder zwei Frauen im Feld vertreten, Deutschland stellt mit Manuel Nübel und dem Neuling Markus Anders zwei Teilnehmer. Die weiteste Anreise hatten Kaoru Ogisawa aus Japan und Chikyong Ha aus Südkorea sowie die beiden Neuseeländer Nick Neynens und Kinga Masztalerz. 15 Athleten nehmen als Neulinge zum ersten Mal an dem Rennen teil.
Die Route der Red Bull X-Alps 2019 wurde gegenüber der letzten von 2017 in einigen Streckenabschnitten geändert und gilt als die größte Herausforderung der 32 Athleten aus 20 Nationen. Sie haben sich viel vorgenommen auf ihrem Weg durch die Alpen. Nur zu Fuß und mit dem Paragleiter müssen 1138 Kilometer von Salzburg nach Monaco zurückgelegt werden. Dabei sind 13 Kontrollpunkte – die höchste Anzahl seit Anbeginn des Rennens – in sechs Ländern entlang der Alpen zu passieren. Die Route führt dabei durch Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Monaco. Damit wird das härteste Abenteuerrennen der Welt noch anspruchsvoller und unvorhersehbarer als je zuvor.
Nach der Bekanntgabe der heurigen Route haben die Athleten nur noch drei Monate Zeit, um sich auf die bevorstehende Herausforderung vorzubereiten. Die Route wird die Abenteurer in sowohl bekannte als auch neue Gebiete und unbekanntes Gelände führen – garantiert sind täglich steinige Aufstiege, spektakuläre Flüge und wesentliche strategische Entscheidungen – eine Herausforderung für Körper und Geist. Die intensive Analyse und Planung der Route ist ein entscheidender Aspekt für alle Teilnehmer; eine Vorhersage, wer sich den Titel in diesem Jahr holen wird, ist unmöglich.
Zu viele äußerliche Einflüsse, wie Wind und Wetter, wirken auf die Athleten ein, aber mit den besten Abenteuerathleten der Welt wird es definitiv ein unvergessliches Rennen.
Der Gewinner muss sowohl mental als auch körperlich topfit sein und einerseits sehr gut vorausplanen, aber auch kurzfristig die richtigen Entscheidungen treffen können – und ein wenig Glück gehört auch dazu.
Jeder Schritt der 32 Teilnehmer wird dabei von fortschrittlicher Live-Tracking-Technologie erfasst und für die Fans zugänglich gemacht. Unter www.redbullxalps.com kann sich jeder bereits jetzt über das Rennen informieren und dann im Juni vom Start bis zum Ziel die Leistungen jedes einzelnen Athleten verfolgen.