Halfing/Breitbrunn – Zweimal führten der Halfinger Bläserkreis und der Chor „Die Stimmlagen“ ihr Passionskonzert auf. Nach dem Konzert in der Halfinger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt folgte tags darauf eine weitere Aufführung in der Breitbrunner Pfarrkirche St. Johannes.
Als erstes gemeinsames Stück hatten Matthias Linke und Nadja Stübl „Non Nobis Domine“, die heimliche Hymne des Templerordens, in der Fassung von Patrick Doyle ausgewählt. Zu Deutsch: „Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deine Gnade und Wahrheit!“. Zunächst solistisch mit Sopran und Klarinette klingend, nach einigen Takten anschwellend und schließlich zu einer kanonartigen, vielstimmigen Lobeshymne von Chor- und Instrumentalklängen entwickelnd, erhielten die Konzertbesucher hier einen ersten Eindruck dieser musikalischen Zusammenarbeit.
Es folgte Freddie Mercurys „Bohemian Rhapsody“. Die Auskoppelung aus dem Werk „A Night at the Opera“ wirkte – obwohl in einer Blasorchesterfassung von John-Glennesk Mortimer – in der gemeinsamen Aktion mit dem Chor vorgetragen sehr überzeugend und dynamisch. John Rutters „For the Beauty of the Earth“, das mit zarten Querflötentönen beginnt, bis weitere Bläser dazukommen und schließlich der Chor die endgültige Steigerung übernimmt, ließ bei beglückenden Tönen den Zuhörer sich zurücklehnen und entspannen.
In leiseren Tönen konnte man das gemischte Ensemble mit Gitarren, Cello, Klarinette, Flöten und Gesang vernehmen bei Henry Purcells „Didos Lament“ und Georg Friedrich Händels „Lascia chio Panga“.
Lieder von den Weltgebetstagen 2016 mit Kuba und 2019 mit Slowenien waren weitere Beiträge, welche „Die Stimmlagen“ darboten.
Der Halfinger Bläserkreis wiederum gab „What a wonderful World“ von Louis Armstrong, „Share my Yoke“ von Ivor Bosanko mit dem Trompetensolo von Gabriel Bauer und „Drei Choral-Preludien“ von William P. Latham in einer Hommage an Johann Sebastian Bach zum Besten. re