Riedering – Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr gab Vorsitzender Josef Loferer einen kurzen Jahresrückblick. „Petrus meint es wohl nicht gut mit uns“, musste doch 2018 das eigentlich jährlich stattfindende Bier- und Weinfest im Juni wegen schlechter Witterung abgesagt werden, und der Nachholtermin einen Monat später sei dann nur „schwach besucht“ worden, bedauerte Loferer. Mangelnde Nachfrage führte dazu, das der Vereinsausflug abgesagt werden musste. Ebenso bedauerlich sei es, dass beim Umbau des Feuerwehrhauses 2018 nicht viel vorangegangen sei. Er hoffe aber auf einen Umbaubeginn noch in diesem Jahr.
Dann übernahm Kommandant Sepp Habl das Wort. 62 Aktive seien bei der Feuerwehr Riedering, darunter 18 Atemschutzgeräteträger, 20 Mann mit Maschinisten-Lehrgang und 26 mit Lkw-Führerschein. In diesem Zusammenhang bedankte sich Habl bei der Gemeinde, die pro Jahr die Kosten für einen Lkw-Führerschein übernehme. 19 Übungen habe die aktive Mannschaft im vergangenen Jahr gemacht, die Senioren darüber hinaus vier und die Jugend zusätzlich zehn Übungsabende. Die Jugendwehrler nahmen außerdem noch an einer 24-Stunden-Übung teil: alles in allem circa 1400 Übungsstunden. 34 Einsätze beziehungsweise rund 500 Einsatzstunden galt es zu absolvieren, „erfreulicherweise vier weniger als im letzten Jahr.“
Anschließend ehrte Habl zusammen mit Kreisbrandmeister Rainer Tippl und Ehrenkreisbrandrat Sebastian Ruhsamer Johann Staudacher für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.
Den Dankesworten für gute Zusammenarbeit schloss sich Jugendleiter Korbinian Schmitzberger an. Aktuell seien vier Buben und zwei Mädchen bei der Feuerwehr aktiv. Brigitte Berger, Vertreterin der First Responder, zeigte sich ebenfalls zufrieden, sei man 2018 doch nur zu 141 (164 Einsätze 2017) Jahr gerufen worden. Die First-Responder-Gruppe bestehe momentan aus 32 Mitgliedern, davon 13 aus Riedering. elk