NACHRUF

von Redaktion

Halfing – Auf dem Halfinger Friedhof fand der im Alter von 90 Jahren verstorbene Johann Thusbaß seine letzte Ruhestätte.

Er erblickte auf dem Reiter-Hof in Rundorf bei Halfing als fünftes von sechs Geschwistern das Licht der Welt. Nach dem Krieg arbeitete er in der Landwirtschaft und bei seinem Bruder Martin als Kraft- und Baggerfahrer. 1991 wechselte zum Vermessungsamt Rosenheim, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand tätig war. 1958 schloss Hans mit seiner Frau Rosa den Bund fürs Leben und die beiden zogen in das gemeinsam ausgebaute elterliche Wohnhaus in der Wendelsteinstraße. Der Ehe entstammen die Kinder Rosa, Johanna und Wolfgang sowie zwei Enkelsöhne. Dankbar und mit großer Freude konnten beide im letzten Herbst ihre Diamantene Hochzeit feiern. Hans lagen Natur und Schöpfung besonders am Herzen. Er liebte sein Haus und den Garten und pflegte diese mit großer Leidenschaft. Das von ihm geerntete Obst und Gemüse erfüllte ihn Jahr für Jahr mit besonderen Stolz. Viele Freunde und Bekannte unterstütze er in deren Garten als Ratgeber und beim Zuschnitt der Obstbäume. Daneben ging er früher auch gerne zum Stockschießen, wo er auch den Eisstockverein beim Bau des Vereinsheimes tatkräftig unterstützte. Ausgleich fand er zudem auch beim Ziach-Spiel mit seiner Diatonischen. Ein schwerer Schicksalsschlag war für ihn im Jahr 1994 der Verlust seines Augenlichtes. Seither wurde er mit aufopferungsvoller Hilfe von seiner Frau Rosa betreut und ertrug bewundernswert sein Schicksal. Als tiefgläubige Christen schöpften beide viel Kraft aus dem Glauben an Gott.

Nach einem von Pater Paul und dem Kirchenchor feierlich gestalteten Requiem wurde Hans auf seinem letzten Erdenweg von einer großen Trauergemeinde begleitet.

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