Der Brauch, Palmbuschen zu binden und sie für einen guten Zweck zu verkaufen, hat in der Region eine lange Tradition. So verkaufte die katholische Frauengemeinschaft Großkarolinenfeld die bunten Buschn (links). Pfarerr Drago Curic hatte sie zuvor gesegnet. Von dem Erlös aus dem Palmbuschen und Osterkerzenverkauf in Höhe von 826 Euro gehen 500 Euro an die Organisation „mary`s meals“ im afrikanischen Malawi, die hungernden Kinder eine Schulspeisung ermöglicht. Der Rest kommt sozialen Einrichtungen am Ort zugute. Im Anschluss an die Palmsegnung beim Pfarrheim in Hochstätt zogen die Kinder mit ihren Palmbuschen, angeführt von der Hochstätter Musi, in einer feierlichen Prozession zum Gottesdienst in die Pfarrkirche „St. Vitus“ (Bild Mitte) ein. Pfarrer Herbert Holzner erinnerte dabei in seiner Predigt an den feierlichen Einzug von Jesus in Jerusalem, woraus sich der Brauch des Palmbuschen-Tragens herleitet und entwickelte. Hunderte Gläubige standen rund um den Vorplatz der Kirche Maria Königin des Friedens in Haidholzen (rechts), als Pfarrer Fabian Orsetti gemeinsam mit Pastoralreferentin Monika Eichinger die Palmzweige segnete. Danach zog die Gemeinde in die Pfarrkirche zum Gottesdienst. Pfarrer Orsetti verwies darauf, dass die Palmbuschen „Zuversicht und Segen“ bedeuteten.Fotos greiner/schlecker/re