Fürs Sterbegeldin den Rauchclub

von Redaktion

Frasdorf-Wildenwart – Nichts Neues beim Wildenwarter Rauchclubs „Gemütlichkeit“. Bei den Neuwahlen in der Wildenwarter Schloßwirtschaft wurde die bisherige Vorstandschaft in ihrem Amt bestätigt. Neu: Der bisherige Fähnrich Sebastian Riedl vervollständigt als Beisitzer das Gremium. Der langjährige Vorsitzende Franz Perko schied nach 21 Jahren aus der Vorstandschaft aus. Als Kassenprüfer wurden für ein Jahr Florian Stoib und Mathias Stoib gewählt.

Rauchclub fast

100 Jahre alt

„Der Rauchclub Wildenwart ist heuer 98 Jahre alt und hat sich im Laufe seiner langen Geschichte bewährt, würde es ihn nicht geben, dann müsste man ihn erfinden“, so Priller in seinem Jahresbericht. „Da die staatlichen Leistungen beim Sterbegeld gestrichen wurden, muss jeder Einzelne Alternativen dazu suchen; der seit fast 100 Jahren über mehrere Generationen in unserer Region bewährte Rauchclub ist eine davon. Der Rauchclub stellt beim Ableben eines Mitgliedes noch am gleichen Tag sofort und unbürokratisch 400 Euro Sterbegeld für die Hinterbliebenen zur Verfügung.“

Jeder Einwohner der alten Gemeinde Wildenwart kann auch heute noch bis zur
Vollendung des 40. Lebensjahres Mitglied im Rauchclub werden, ohne dass er dazu rauchen müsste. Derzeit umfasst der Wildenwarter Verein 127 Mitglieder, Hannes Schwarz trat neu in den Verein ein. Der Mitgliederstand ist seit Jahren weitgehend gleich geblieben. Die Bezirksversammlung findet am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr ins „Gasthaus Stocker“ in Atzing statt.reh

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