Gemeinde muss noch Hausaufgaben machen

von Redaktion

Erschließung „Am Kolberg“/Schlesierstraße in Großkarolinenfeld wirft Fragen auf

Großkarolinenfeld – Mehr Fragen als Antworten: Mit diesem Ergebnis stellten die Planer ihre ersten Annäherungen an das Vorhaben „Erschließung Am Kolberg und Schlesierstraße“ in Großkarolinenfeld vor.

Der Gemeinderat hatte sich im März dafür ausgesprochen, die Erschließungsanlage Am Kolberg/Schlesierstraße fertigzustellen. Bei der Ausarbeitung der verschiedenen Möglichkeiten, mit der das Ingenieurbüro Roplan beauftragt wurde, tauchten allerdings einige Ungereimtheiten auf.

Ein Problem ist etwa eine alte Verrohrung, die irgendwo auf der Fläche vermutet wird. Eine weitere Frage ergibt sich zur Straße Am Kolberg. In der Kurve an der Schlesierstraße liegt diese teils auf privatem Grund, teils steht ein Zaun auf Straßengrund. Hier sprach sich der Gemeinderat allerdings einstimmig dafür aus, den bestehenden Gehweg über die Kurve bis mindestens zum Ende des Bebauungsplanes Kolberg II fortzuführen. Im Eck der Kurve ließe sich eine Grünfläche schaffen. Einig war man sich auch, die Grundstücke an den Schmutzwasserkanal anzuschließen. Bürgermeister Bernd Fessler (Parteifrei) betonte aber, dass man nicht vorhabe, eine „mords Erschließungsanlage“ zu bauen und die Kosten dann auf die Anlieger umzulegen.

Insbesondere die Schlesierstraße solle in einer einfachen Form ohne Gehweg erschlossen werden. Planer Georg Schollerer machte klar, dass man noch einige Hausaufgaben zu erledigen habe. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, die Planungen einiger Fragezeichen zum Trotz weiterzuführen. khe

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