Jüngeren Kindern die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen ist die Idee der Aktion „Die Teddyklinik“. Zwei Ärztinnen, deren Kinder die Kindertagesstätte Spatzennest in Aschau besuchen, waren von dieser Idee so begeistert, dass sie anboten, im Kindergarten für alle Kinder und ihre „kranken oder verletzten Kuscheltiere“ einmal eine Teddyklinik einzurichten. Geduldig warteten die Kinder mit den kranken Lieblingen im „Wartezimmer“, bis sie von zwei Müttern, die die Rollen der Sprechstundenhilfen übernommen hatten, aufgerufen wurden. Der Name des Tieres und die Beschwerden wurden notiert und dann ging es weiter zur Untersuchung ins Sprechzimmer. Gebrochene Arme und Beine wurden im selbst gebauten Röntgengerät durchleuchtet und nach der Diagnose mit Schienen und Verbänden versorgt. Schwer verletzte Kuscheltierpatienten wurden stationär in kleinen Betten aufgenommen. Aus der anfänglichen Schüchternheit der Kinder wuchs sehr schnell Begeisterung. Vielleicht ist jetzt der nächste eigene Arztbesuch nur noch halb so schlimm.Foto Rehberg