Bad Feilnbach – Auch die 56. Bad Feilnbacher Chorwoche, veranstaltet vom Bayerischen Sängerbund, war von hohem Niveau und Höhepunkten gespickt. Dazu zählte nicht nur der „A-cappella-Abend“ mit dem Ensemble „aMuSing“ (wir berichteten), sondern auch das geistliche Konzert in der Pfarrkirche „Herz Jesu“ Bad Feilnbach am vorletzten Kurstag und die Abschlussveranstaltung in der voll besetzten Turnhalle der Leo-von-Welden-Schule.
Entsprechend fiel das Fazit des Präsidenten des Bayerischen Sängerbundes Karl Weindler, des Chorwochenleiters Dr. Hans Billo sowie des Musikausschussvorsitzenden Professor Max Frey aus: „Es war wieder einmal die schönste Chorwoche.“ Das bestätigte auch Bürgermeister Anton Wallner.
Im Zuge der Chorwoche wurden 290 Teilnehmer in den Bereichen Stimmbildung, Gesang und Choreografie ausgebildet. Bei der Auszeichnung der Absolventen meinte Professor Max Frey, dass dieses Seminar für die künftigen Laienchorleiter eine große Bedeutung habe. Staatlich anerkannte Laienchorleiter dürfen sich nun Veronika Berghammer, Florian Jochum, Franz Mayr, Edeltraud Meisinger, Eva Mrosek, Franziska Rummel und Sophia Stichlmayr nennen.
Zu der mit viel Beifall bedachten Abschlussveranstaltung trug unter anderem Lydia Kotz mit den „Chorküken“ – ein Sextett aus drei- bis sechsjährigen Kindern, die als Bienen Aufsehen erregten – bei. Frisch und fröhlich begeisterte der Kinderchor mit Vroni Bertsch, der in einem von drei Stücken gut „behütet“ zum Hit „Je ne parle pas francais“ mit einer exzellenten Choreografie überzeugte.
Jürgen Faßbenders Frauenchor präsentierte sehr ansprechend unter anderem ein Stück von allen Seiten der Turnhalle aus und auch der stattliche Kammerchor unter Leitung von Tanja Wawra beeindruckte mit seiner Darbietung. Bei „Trag mi wind“ und „High Barbary“ kamen die Tenöre und Bässe des Männerchors von Jochen Stankewitz überzeugend zur Geltung.
Facettenreich war der Auftritt des Frauenjazzchors unter der Leitung von Linus Karsten. Faszinierende Interpretationen hatte der gemischte Chor von Stefan Claas im Gepäck – vom Volkslied über „Afternoon“ bis zur „Narrenfahrt“.
Der muntere und beschwingte Auftritt des Jazzchors von Franny Fuchs – unter anderem mit einer poppig arrangierten Volksweise – riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Stehenden Applaus gab es am Schluss für Christian Meister (der, wie berichtet, bereits mit seinem Ensemble „aMuSing“ brilliert hatte) und seinen Jugendchor mit einem Repertoire aus „The Feilnbach Essential Sounds of 80´s and 90´s“ sowie Choreografin Anna Veit.