Zum Bericht „Dr. Maren Weigand bleibt weiter an der Spitze“ (Lokalteil):
Und mit unberechtigter Breitseite polemisiert die Fraktionsvorsitzende wieder in bekannt bewährtem Stil gegen die Bürgermeisterin in Bad Endorf. Nach dem Abweichen vom ursprünglichen Thema des Bürgerbegehrens wurde vom Naturbad am bisherigen Standort plötzlich auch ein anderer Standort erwogen. Verkehrssicherungspflicht, Haftung, Sicherheitsbestimmungen und vieles mehr sind von der eh schon stark belasteten Verwaltung zusätzlich zu prüfen.
Da viele Faktoren behördlicherseits gegen die verständlichen Wünsche der Antragsteller sprechen, schwenkt man auf eine Badestelle um. Dass ganze Prozedere beginnt von Neuem. Vorgestellt wird eine Plantsche. Die Prüfungen laufen aufs Neue an. Die ursprünglich genannten Fakten und Kostenberechnungen sind nicht mehr stimmig.
Die gesamte fehlende Infrastruktur lässt eine Kostenlawine erahnen, welche über Jahre eine defizitäre Belastung der Gemeinde für das, nicht zur Pflichtaufgabe gehörende, Projekt bedeutet.
Die Bürgermeisterin ist nach gewissenhaft erarbeitetem Beschluss des Gemeinderates und der fachlichen und rechtlichen Prüfung der Verwaltung die verantwortliche Überbringerin der Botschaften.
Die zeitlichen Verzögerungen liegen einzig und alleine am im Vorfeld nicht zu Ende überlegten illusionslastigen Kurs der Antragsteller.
Chris Wunder
Bad Endorf