„Wir leben in einer privilegierten Zeit, es fehlt uns an nichts, wir dürfen eine schöne, friedliche Gegend Heimat nennen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Trachtenvereins D’Lamstoana Frasdorf, Andreas Kink, beim Libera am Frasdorfer Kriegerdenkmal. Im Vergleich zu diesen Zeiten erinnerte er an die Jahre voller Krieg und Leid. „Trotz der schweren Umstände schafften es unsere Vorfahren, Brauchtum und Tradition über Generationen weiterzugeben. Diese Traditionen dürfen wir dank ihrer Bemühungen noch heute leben und genießen.“ Erhalten bleiben müssten die Sprache, die Tracht, Musik und Gesang, kurz die gesamte bayerische Kultur, die wunderschöne Natur und der Frieden. „Gemeinsam müssen wir uns dafür einsetzen, dass uns das alles erhalten bleibt. Das heißt nicht, dass wir uns dem Neuen verschließen wollen, jede neue Entwicklung hat auch gute Seiten, und die viel beschworene gute alte Zeit hat es niemals gegeben. So gut wie es uns heute geht, ist es noch nie einer Generation in Bayern gegangen.“ Pfarrer Hermann Overmeyer zelebrierte den feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Margaretha und sprach die Gebete am Ehrenmal. Foto Rehberg