Nußdorf – „Unser Nußdorfer Sportverein (SVN) blickt heuer auf 50 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte zurück. Das waren 50 Jahre voller Spannung mit Höhen und Tiefen, mit viel Freude am Sport verbunden mit Freundschaft, Gemeinschaft und viel Engagement bei den Verantwortlichen in der Vorstandschaft und vor allen bei den vielen Übungsleitern“, sagte Nußdorfs Bürgermeister und Schirmherr der Feierlichkeiten, Sepp Oberauer, in seiner Festansprache und fasste so mit nur wenigen Worten das Wesentliche des vergangenen halben Jahrhunderts zusammen.
Der SVN ist dabei jung geblieben und hat seit seiner Gründung an Kraft und Vielfalt gewonnen. Zu zunächst einer Fußballabteilung sind im Laufe der Jahre noch die Abteilungen Ski, Tennis, Turnen/Breitensport, Tischtennis und Karate hinzugekommen, in denen derzeit 1165 Mitglieder ihren Sport treiben.
Rund ein Drittel der Mitglieder sind Kinder
Damit ist der SVN der größte Verein in der rund 2800 Einwohner zählenden Gemeinde. Rund 30 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Oberauer würdigte nicht nur die sportlichen Leistungen des SVN, sondern auch das Engagement seiner Mitglieder, die in zahlreichen freiwilligen Stunden die Sportanlagen und das Sportlerheim aufgebaut und erhalten haben. „Im Vereinsleben eines Sportvereins steht selbstverständlich der Sport an erster Stelle. Er dient zunächst erst einmal der körperlichen Fitness und der Kameradschaft, er schafft Wohlbefinden und Freude. Aber der Verein leistet einen unschätzbaren Beitrag zum Gemeinwohl der Bürger von Nußdorf und sogar darüber hinaus“, sagte Siegfried Zacher, Erster Vorstand des SVN.
Dieser Beitrag sei besonders wichtig für die jüngere Generation. Insbesondere auch deswegen, weil die Aktivitäten im Sportverein auf dem Fußballplatz, auf dem Tennisplatz, in der Turnhalle oder auf den schönen Bergen, und vor allem gemeinsam stattfinden, so der Vereinsvorsitzende. Ohne die zahlreichen Helfer sei allerdings eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich. So betreuen insgesamt 86 Übungsleiter, Trainer und Helfer den Trainings- und Sportbetrieb ehrenamtlich in allen Disziplinen und leisten dabei über 6400 Stunden pro Jahr.
Daher ließ es Zacher auch an Lob und Dank für alle Vereinsmitglieder, Helfer, den Vorstand, die Abteilungs- und Übungsleiter nicht mangeln. Schließlich kamen auch die Männer der „ersten Stunde“ zu Wort, die Siegfried Zacher in einem lockeren Talk-Runde interviewte. Zu ihnen gehörten Günter Schneider, der von 1988 bis 2001 Vorsitzender war und in dessen Schaffenszeit der Bau der Tennisplätze und des Sportheims fielen, sowie sein Nachfolger Karl Stieglbauer, der von 2001 bis 2009 den Vorsitz innehatte. In seine Amtszeit fiel die Einweihung der Turnhalle. Mit ihrer Inbetriebnahme taten sich für den SVN nun zahlreiche neue Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten auf, die schließlich zur Gründung weiterer Abteilungen, wie Turnen/Breitensport, Karate und Tischtennis führten.
Mitglieder
der ersten Stunde
So berichteten die beiden über ihren damaligen Aktivitäten, die gekennzeichnet waren von Freud und Leid und wurden schließlich von Siegfried Zacher geehrt. Weitere 28 Mitglieder wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und dürfen sich zu den Mitgliedern der ersten Stunde zählen. Zu Ehrenmitgliedern wurden Stefanie Stufer, Leo Dettendorfer, Werner Kreidl, Johann Scheuerer und Elias Laar ernannt. Für die Unterhaltung der 350 Festgäste sorgte die Theatermusik.