Aschau – Eine Bilanz, auf die die Beteiligten stolz sein dürfen: In Aschau tagte jetzt der „Soziale runde Tisch“. Zum 22-jährigen Bestehen des Arbeitskreises „Senioren- und Behindertenhilfe“ hatte die Gemeinde Aschau ins Rathaus eingeladen. Bürgermeister Peter Solnar (FWG) und seine Mitarbeiterin Christine Niedermaier gaben einen kurzen Bericht darüber, was sich seit der letzten Besprechung getan hat:
Die Integrative Disco im Eiskeller – von der Diakonie mit Unterstützung der Gemeinde organisiert – war wieder gut besucht. Es war eine heitere Stimmung unter behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen. Dank der Hilfe der Feuerwehr und des Roten Kreuzes von Aschau konnten alle die Treppe in den Eiskeller überwinden, miteinander feiern und abtanzen.
„Der Aschauer Wunschbaum war wieder ein voller Erfolg. Zahlreichen Personen, die finanziell nicht so gut gestellt sind, wurden kleinere Wünsche erfüllt – wir konnten wieder viel Freude bereiten“, so Solnar.
Der Seniorenausflug der Gemeinde führte nach Salzburg in den Tierpark. Im Zoo-Restaurant klang der schöne Nachmittag bei guter Bewirtung aus. Die Gemeinde übernahm die Kosten für die Busfahrt, den Eintritt sowie die Führungen. Bürgermeister Solnar dankte allen, die fleißig und zuverlässig mitgeholfen haben, damit alle Veranstaltungen reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Der Aschauer Seniorenbeirat besteht seit sieben Jahren, Sprecher des Seniorenbeirats ist Philipp Ramming. Der Aschauer Helferkreis (AHK), der sich aus dem Seniorenbeirat gegründet hat, wird von der Bevölkerung gut in Anspruch genommen. „Wer also kleine Unterstützungen braucht, sei es Hilfe beim Einkaufen, oder Fahrten zum Arzt, wer Begleitung beim Spaziergang oder zu Veranstaltungen sucht oder Hilfe beim Ausfüllen von Formularen benötigt, kann sich gerne an den AHK wenden“. Hier sind die Ansprechpartner Klaus Hupperich und in der Gemeindeverwaltung Christine Niedermaier.
Die Gemeinde Aschau verfügt seit zwei Jahren über einen „Bürgerbus“. Der Bürgerbus steht allen Aschauer Männern und Frauen ab 70 Jahren sowie allen schwerbehinderten Gemeindebürgern und Bürgerinnen mit einer notwendigen Begleitperson zur Verfügung. Die Fahrer kommen vom AHK, sie übernehmen diese Fahrten ehrenamtlich; der Bus ist im Besitz der Gemeinde und wird auch von ihr finanziert.
Gut besucht ist jeden ersten Samstag im Monat das vom Seniorenbeirat ins Leben gerufene Repair-Café in der Aschauer Preysing Grundschule, das es seit über drei Jahren gibt.
„Inzwischen ist es nicht mehr vorstellbar, ohne Senioren- und Behindertenbeauftragte zu sein“, so unisono Bürgermeister Solnar und Christine Niedermaier. „Die zahlreichen Termine, Besprechungen, Erarbeitung von Konzepten und desgleichen werden von beiden selbstständig wahrgenommen und entlasten die Verwaltung. “. reh