Leserforum

„So geht‘s nicht weiter“

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Kommunalwahl in Aschau 2020:

„So geht´s nicht weiter, es muss sich was ändern.“ Diese Worte hört man derzeit von einigen Bewerbern und deren Mitstreitern für das in 2020 neu zu vergebende Bürgermeisteramt in Aschau. Ich hoffe nur, dass damit nicht nur die derzeitige Diskussionskultur im Aschauer Gemeinderat verbunden mit der Problematik rund um den Turnhallenneubau gemeint ist.

Aschau hat weit mehr Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel: Wie können wir unsere jungen einheimischen Familien im Ort halten? Viele junge Einheimische sind teilweise gezwungen, ihren Heimatort zu verlassen, weil sie es sich aufgrund der hochpreisigen Baugrundstücke beziehungsweise der hohen Mieten einfach nicht mehr leisten können, in Aschau zu wohnen. Gibt es hierfür Lösungsvorschläge, Konzepte oder wie denkt man über einen sozialen Wohnungsbau?

Auch der derzeitig stattfindende Ausverkauf unserer Heimat mit all den damit verbundenen Konsequenzen ist ein heißes Thema. Will man hier in Zukunft gegensteuern – und wenn ja, wie?

Was gedenkt man zu tun um neue Firmen nach Aschau zu holen, die ortsverträglich sind, qualifizierte Arbeitsplätze anbieten, Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, um somit Zukunftsperspektiven zu schaffen? Diese und viele weitere Fragen suchen nach einer Antwort.

In den nächsten Monaten werden sich alle Bewerber jeweils mit ihrem Team in öffentlichen Veranstaltungen vorstellen. Ich bin gespannt, welche Programme die einzelnen Kandidaten präsentieren und wie konkret sie darin werden, um uns Wähler zu überzeugen.

„So geht´s nicht weiter, es muss sich was ändern.“ Schau ma mal!

Alexander Steindlmüller

Aschau

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