Leserforum

Strebs-Gerechtigkeit?

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Straßenerschließungsbeiträge in Schechen:

In Schechen setzt man die Straßenerschließungsbeiträge (Strebs) auf Kosten der Bürger um jeden Preis durch. Man spricht hier immer von Gerechtigkeit, doch was ist gerecht? Seit 30 Jahren, manche Anlieger noch länger, nutzen diese Straße (Feldweg). Seit dieser Zeit staubt man uns ein. Wir haben uns nie beschwert und im Notfall auch mal selbst Hand angelegt. Gerecht?

Doch jetzt, wo man weiß, dass man ab 2021 die Bürger nicht mehr zur Kasse bitten kann, hat man es plötzlich sehr eilig. Es wird lediglich ein Wurfzettel mit den nötigsten Infos in den Briefkasten gesteckt. Wir haben immer damit gerechnet, dass die Straße kommt, aber nicht zum teuersten Zeitpunkt. Hätte die Straße 2013 noch circa 12 bis 14 Euro gekostet, so sind wir jetzt bei circa 25 Euro und nach oben offen. Gerecht?

Die Aussage im Gemeinderat („mussten wir ja auch bezahlen“) heißt also, dann zahlt ihr auch. Laut Gemeinde muss die Straße aus Sicherheitsgründen errichtet werden. Hat man uns 30 Jahre bewusst auf einer verkehrsuntauglichen Straße fahren lassen? Respekt an die Gemeinderäte und Bürgermeister von Eggstätt – so sollte es sein. Für die Bürger, und nicht dagegen, wie in Schechen. Aussage von Herrn Aiwanger und Herrn Pohl: „Keine Kommune muss eine Straße mehr fertigbauen oder in jüngster Vergangenheit endgültig hergestellte Straßen zu Lasten der Bürger abrechnen“ – Bernhard Pohl, MdL. Warum tut man es dann?

Petra Laumer

Schechen

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