Platz für weitere 74 Kinder

von Redaktion

Spatenstich für Erweiterung der Kita Spatzennest – Bau soll 2020 fertig werden

Schechen – Ausgerüstet mit Schaufel, Spaten, Maurerkelle und Malerroller, gut behütet mit gelben Sicherheitshelmen und selbst gebastelten Zeitungshütchen: So zogen die Kinder vom Kindergarten Spatzennest mit ihren Erzieherinnen zum nahegelegenen Grundstück, um den Spatenstich für die neue Kita in Pfaffenhofen vorzunehmen.

Der Schechener Bürgermeister Hans Holzmeier begrüßte die fleißigen „Nachwuchshandwerker“ und meinte: „Dann legt’s mal los!“ Dann ließ Holzmeier noch einmal die Entscheidung zum Bau dieser Kindertagesstätte Revue passieren. Da die Gemeinde Schechen immer wieder an die Grenze des zur Verfügung stehenden Betreuungsangebotes gestoßen sei, habe sich der Gemeinderat entschlossen, ein weiteres Gebäude neu zu bauen. Dieses soll mit einem Verbindungsgang an die bestehende Kita Spatzennest angeschlossen werden.

Es verging dennoch ein Jahr der Planung bis „Nägel mit Köpfen“ gemacht worden seien, sagte Bürgermeister Holzmeier. Der Rahmen von vier Millionen Euro für die Baukosten sollte nicht überschritten werden. Außerdem habe man auch erst einen Träger für die Betreuung suchen müssen und diesen in der katholischen Kirche mit Pfarrer Holzner gefunden. Wenn jetzt auf der Baustelle alles wie geplant läuft, kann Susanne Hartmann, die Leiterin des Kindergartens, für das Kindergartenjahr 2020/2021 auf weitere zwei Gruppenzimmer mit je 25 Kindern und zwei Krippenzimmer mit je zwölf Plätzen zurückgreifen.

Erste Planskizzen hatte die Planungsgruppe Strasser im September vergangenen Jahres im Gemeinderat vorgestellt. Das neue Gebäude hat neben dem Verbindungsgang zur bestehenden Kindertagesstätte einen eigenen Eingang. Die Verbindung sei notwendig, weil einige Räume im bestehenden Gebäude mitgenutzt werden. Schon damals lagen die kalkulierten Kosten bei rund vier Millionen Euro. Dem Gemeinderat wurde damals ein Zuschuss von rund 60 Prozent in Aussicht gestellt. Das Gremium hatte dem Entwurf damals trotz einiger Bedenken wegen der hohen Kosten einstimmig zugestimmt.

Der Baubeginn war damals für Mai geplant. Dieser Termin hat sich nun um ein paar Wochen verschoben. Der voraussichtliche Baubeginn verschiebt sich laut Wolfgang Mayer von der gleichnamigen Baufirma Rudolf Mayer aus Griesstätt auf etwa Mitte Juni.

Mit einem Zunftlied verabschiedeten sich die „fleißigen Nachwuchshandwerker“ bei den anwesenden Gästen und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen in die „Brotzeit“. Im Anschluss an den gelungenen Spatenstich lud Bürgermeister Hans Holzmeier in den Gruppenraum des nahegelegenen Feuerwehrhauses zum Umtrunk ein.

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