Nachruf

von Redaktion

Halfing – Seine letzte Ruhestätte fand auf dem Halfinger Friedhof Anton Maier, Woifmoar-Bauer aus Grafing, der im Alter von 53 Jahren verstarb. Seine Kindheit verbrachte „Done“, wie er von allen genannt wurde, gemeinsam mit seiner älteren Schwester Resi auf dem elterlichen „Woifmoar-Hof“. Bereits als Kind liebte er die Landwirtschaft und zog das Traktorfahren den schulischen Hausaufgaben vor.

Nach dem Besuch der Hauptschule in Bad Endorf besuchte er die Landwirtschaftsschule in Wasserburg. Aufgrund einer Erkrankung seines Vaters übernahm er bereits mit 16 Jahren den elterlichen Hof. 1993 heiratete er seine Frau Sabine, und das Glück der Familie war nach einigen Jahren mit der Geburt von Sohn Marinus perfekt. Gemeinsam erweiterten sie die Landwirtschaft, schafften sich mit der Anschaffung von Legehennen ein zweites Standbein und stellten den Betrieb auf Demeter um.

Daneben machte er sich mit einem Baugeschäft selbstständig. Durch sein Fachwissen und seine Umgänglichkeit war Maier weit über die Landkreisgrenzen hinaus mit dem Bau von Ställen bekannt und erfolgreich. Trotzdem gehörte auch dem überwiegend von seiner Frau Sabine und Sohn Marinus bewirtschafteten Hof sein ganzes Herz. Für seine Tiere sowie den Boden und die Natur hatte er stets ein besonderes Feingefühl und Gespür.

Leider begann 2012 für ihn ein langer Leidensweg. Ein Unterarmbruch und eine Knie-Operation mit unzähligen Folgebehandlungen und diversen Klinikaufenthalten schmälerten seine Schaffenskraft. Trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen arbeitete er bis zuletzt mit großer Freude gemeinsam mit seiner Sabine und Sohn Marinus, der ihn besonders stolz machte, auf dem Hof. Beim von Pater Paul feierlich gestaltetem Requiem war die Halfinger Pfarrkirche übervoll. In Abschiedsreden des Freundeskreises Grafing, der Demeter-Kollegen und des Rauchclubs Bad Endorf wurde das Wirken des Verstorbenen nochmals einfühlsam und voller Anerkennung gewürdigt. Unter den Klängen der Halfinger Blasmusik, begleitet von den Fahnenabordnungen der Berg- und Talschützen Grafing, der Feuerwehr und des Trachtenvereins Halfing sowie des Endorfer Rauchclubs begleitete eine überaus große Trauergemeinde einen äußerst beliebten Mitmenschen.

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