Aschau – Zum Gruß und Andenken an den langjährigen Förderer der Trachtensache und Protektor des Chiemgau-Alpenverbandes, Benedikt Freiherr von Cramer-Klett, sowie an die verstorbenen Vereinsmitglieder im Vereinsjahr senkte sich die Fahne der Hohenaschauer Trachtler am Grabe des Barons von Cramer-Klett auf dem kleinen Friedhof am Fuße des Schlosses von Hohenaschau.
Pfarrer Hermann Overmeyer begrüßte zuvor zahlreiche Mitglieder des Trachtenvereins D’Griabinga Hohenaschau beim 19. Jahrtag des Vereins in der reich geschmückten Schlosskapelle von Hohenaschau.
„Wir gedenken der Mitglieder des Vereins, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Wir bitten um Kraft und Mut, um das übertragene Erbe von Tracht und Brauchtum weitergeben zu können“, erinnerte Vorstand Claus Reiter die Mitglieder des Trachtenvereins D’Griabinga an die Herkunft der Trachtenidee aus Aschau. „Wir wollen die Idee und das Gedenken übergeben und übertragen an unsere Kinder, an unsere Jugend und an alle anderen Menschen, die das wollen.“ Die Idee, das heimatliche Brauchtum zu pflegen und sich stets seiner Herkunft aus dem Chiemgau und aus Aschau bewusst zu sein, werde niemals alt, betonte Reiter in seiner Rede. „Wir danken der Familie Cramer-Klett für die Unterstützung des Vereins.“ Nach dem Gottesdienst ging es zur Einkehr in den Alpengasthof Brucker. reh