Eggstätt – „Die Nachverdichtung kann kommen“, so Zweiter Bürgermeister Christian Glas (Freie Bürger Eggstätt) in der jüngsten Eggstätter Gemeinderatssitzung, und dem stimmten die Gemeinderäte geschlossen zu.
Überarbeitete Version
vorgelegt
Franz Fuchs vom gleichnamigen Kolbermoorer Architektenbüro hatte schon im Februar dieses Jahres dem Gremium einen ersten Planentwurf für Eggstätt-Nord vorgestellt. Der Plan stand nun in einer überarbeiteten Version erneut zur Debatte. Geschäftsleiter Hans-Joachim Kaiser zeigte auf einer Karte das Gebiet Eggstätt-Nord.
Was das Bauen angeht, soll die Grundflächenzahl (GRZ), also der Flächenanteil eines Grundstücks, der bebaut werden darf, anstatt der bisherigen GRZ von 0,25 auf 0,27 erhöht werden.
Bis zu fünf Wohneinheiten sollen pro Gebäude erlaubt sein. Kaiser zufolge werde der Plan nun rund 35 Behörden und Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme zugeleitet. Auch die Eggstätter Bürger können innerhalb eine zeitlich festgelegten Rahmens den Bebauungsplan einsehen und dazu Stellung nehmen.
Schon im Juli 2017 hatte sich der Eggstätter Gemeinderat auf einen Aufstellungsbeschluss mit dem Ziel und Zweck der „Möglichkeit der Nachverdichtung der bebaubaren Grundstücke innerhalb des Geltungsbereiches durch zusätzliche Wohneinheiten unter der grundsätzlichen Beibehaltung der bislang festgesetzten GRZ und GFZ“ (wir berichteten) geeinigt.
Der nun vorliegende neue Bebauungsplan für das Gebiet soll den alten Bebauungsplan aus den 80er-Jahren ablösen.