Aschauer Bürgerliste hält Rückschau

von Redaktion

Blick in Richtung Kommunalwahl 2020 – Kritik wegen Sporthalle zurückgewiesen

Aschau – Die drei Vertreter der Aschauer Bürgerliste (ABL) Christiane Rabich-Pichler, Simon Hoesch und Ludwig Moosmüller stellten sich ihren Wählern und zogen eine Bilanz der ersten Wahlperiode im Aschauer Gemeinderat.

Als einen Schwerpunkt sieht die ABL die Wohnraumbeschaffung für junge Familien: Trotz der ständig steigenden Grundstückspreise sei es der Gemeinde gelungen, Bauland zu erwerben. Ein Ansiedlungskonzept werde derzeit ausgearbeitet. Auch die Umsetzung der Energiewende für eine autarke Versorgung mache Fortschritte: Das angestrebte Nahwärmeprojekt werde in Hohenaschau umgesetzt.

Seit über zwei Jahren arbeitet die Bürgerenergie Chiemgau in den Gemeinden Aschau, Bernau und Frasdorf. Je mehr künftig die Sonne über dem Priental scheint, umso besser sei es für die Gemeinde Aschau, denn umso mehr Strom wird auf dem Hausdach selber erzeugt. Mit der Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach werden 50 Prozent des Stromes, der das ganze Jahr über im Rathaus verbraucht wird, selbst erzeugt.

Der neue Flächennutzungsplan werde nach seinen Entwürfen seit längerer Zeit im Gemeinderat diskutiert und voraussichtlich noch in dieser Wahlperiode zum Abschluss gebracht. Der Plan soll eine ausgewogene und nachhaltige Ortsentwicklung ermöglichen.

Nach langwierigen Diskussionen und einem Bürgerentscheid übergab die Gemeindeverwaltung jetzt die Planung der neuen Sporthalle zur Genehmigung an das Landratsamt. Die Vertreter der ABL bedauerten außerordentlich die Verzögerung in diesem Verfahren, da die Vor- und Planungsarbeiten für eine dem Ort angemessene Sporthalle sehr intensiv, ausführlich und fachkundig durchgeführt wurden. Die aus Sicht der ABL unangemessene Kritik an ihren Gemeinderäten für ihr Abstimmungsverhalten wurde zurückgewiesen, da es immer oberstes Gebot der Liste sei, nur dem Gewissen und nicht der Fraktion verpflichtet zu sein. Einen Fraktionszwang gebe es nicht und werde es auch in Zukunft nicht geben.

„Vieles wurde bereits verwirklicht und einiges auf den Weg gebracht“, bilanziert die Bürgerliste in einer Pressemitteilung. Die ABL werde sich auch für die Kommunalwahl 2020 mit kompetenten, sachorientierten und konstruktiven Kandidaten der Wahl stellen.reh

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