Gebirgsschützen stellen Chronik vor

von Redaktion

Rückblick auf die 65-jährige Geschichte der Kompanie

Flintsbach – Die Kompanieversammlung der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach stand im Zeichen der von Ehrenhauptmann Max Dirl verfassten Chronik „65 Jahre Gebirgsschützenkompanie Flintsbach“. Es handelt sich um ein außerordentlich wertvolles Werk, dem jahrelange Recherchen zugrunde liegen.

Der 700-seitige Band gibt nicht nur Einblick in die Geschichte der Gebirgsschützen von Flintsbach, sondern auch in die Gebirgsschützengeschichte allgemein. Aufgebaut auf Dokumenten aus dem Bayerischen Staats- und Kriegsarchiv sowie den Archivbüchern der Pfarrei St. Martin Flintsbach ist diese Chronik auch ein Basiswerk für Kompanien des Gebirgsschützenbataillons Inn-Chiemgau und somit von überregionalem Interesse, wenngleich ein Großteil des Werks die Flintsbacher Gebirgsschützen behandelt.

Dirl stellte bei der Versammlung in einem kurzen Umriss die Chronik den rund 50 Versammlungsteilnehmern vor.

Dabei begann er mit dem ersten historischen Nachweis, einer Mannschaftsliste aus dem Jahr 1435. 1869 wurden seinen Worten nach die Landwehr- und Gebirgsschützenkompanien aufgelöst und erst 1953 wieder gegründet. Besonders wies Dirl auf die akribische Aufzeichnung aller Aktivitäten und Geschehnisse der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach in den vergangenen 65 Jahren hin. Er bedankte sich bei der Präsentation der Chronik auch beim früheren Landtagsabgeordneten Konrad Breitrainer, der ihn bei den umfangreichen Recherchen im bayerischen Staatsarchiv in München unterstützte. Die Kompanieversammlung selbst, geleitet von Hauptmann Walter Wons, blickte zudem auf die Aktivitäten des letzten Jahres zurück. Schriftführer Leutnant Vinzenz Gschwendtner und Kassier Oberleutnant Mario Wimmer verlasen ihre Berichte. Die Kasse wurde von den Revisoren Andreas Dachauer und Johann Weiß geprüft.

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