Aschau – Vor der Gebirgskette des Hochkönigs spielten sich gestern wichtige Entscheidungen und Zweikämpfe zwischen den Athleten – an der Spitze wie auch im Verfolgerfeld – Red Bull X-Alps-Rennens ab. Bei diesem Wettkampf sind die Athleten ausschließlich zu Fuß und per Gleitschirm auf dem Weg von Salzburg nach Monaco. Alle Athleten nutzten das ideale Flugwetter auf dem Weg Richtung Wendepunkt 3, Aschau im Chiemgau.
Angeführt wurde das Feld vom Fünffach-Champion Chrigel Maurer aus der Schweiz, knapp dahinter kamen die französischen Athleten Benoit Outters und Maxime Pinot.
Sie alle kamen am frühen Nachmittag am Wendepunkt 3 an, bevor sie ihre Reise Richtung Wendepunkt 4, dem 120 Kilometer südlich gelegenen Kronplatz in Italien, antraten.
Endlich in die Luft zu kommen, war eine große Erleichterung für die Athleten. Sie hatten schließlich den größten Teil des Sonntagnachmittags und den Montagvormittag zu Fuß verbracht und dabei bis zu 50 Kilometer zurückgelegt. Eine willkommene Erholung also für die bereits erschöpften Beine.
Ein Athlet hat Night Pass gezogen: Der erstmalige Teilnehmer aus dem Libanon, Rodolphe Akl, versucht so, der drohenden Eliminierung am Mittwoch zu entgehen. Dafür opfert er Schlaf. Denn eigentlich haben die Teilnehmer von 22.30 bis 5 Uhr Pause. Einmal im Wettkampf darf man diese Nachtruhepflicht ignorieren.