„Zündelnde Kinder in der Tenne auf dem Röselsberg, Heustockbrand, mehrere Personen vermisst“, alarmierte die Rettungsleitstelle die eingesetzten Rettungskräfte. Bei der Gemeinschaftsübung der Wildenwarter Feuerwehr mit den Nachbarwehren von Atzing, Umrathshausen und Wildenwart wurde von der Übungsleitung die Tenne des Anwesens auf dem Röselsberg als Brandobjekt angenommen. Insgesamt nahmen 60 Feuerwehrleute der drei Wehren an der Übung teil, sie trafen sich nachher zur Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus Wildenwart. Die Brotzeit stiftete die Gemeinde Frasdorf. Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller überzeugte sich als Leiterin der kommunalen Feuerwehren während der gesamten Übung in allen Abschnitten vom Ausbildungsstand der eingesetzten Kräfte. Der Kommandant der Wildenwarter Wehr, Florian Fischer, der die Planung und Leitung der Übung hatte und seine Schiedsrichter waren recht zufrieden mit dem Leistungsstand der 60 eingesetzten Feuerwehrleute. Alle gestellten Aufgaben seien innerhalb der angesetzten Zeiten gut gelöst worden, so Fischer bei der Übungsbesprechung. Die gute Ausstattung mit weitgehend neuen Fahrzeugen und der Gerätebestand aller Wehren seien für die Feuerwehren eine hervorragende Motivation. „Unsere beiden Gemeinden haben viel Geld für die Feuerwehren ausgegeben“, meinte einer der Truppführer. „Jeder einzelne Cent davon ist gut angelegt.“Fotos Rehberg