Vergnügliches Sommerkonzert der Musikschule

von Redaktion

Von Harfen-Balladen bis zum italienischen Ohrwurm

Stephanskirchen – „Was gibt es Schöneres, als einen Sommertag mit Musik zu begrüßen“, dachten sich wohl die zahlreichen Besucher, die sich trotz Rekordtemperaturen im Saal des Gasthofs Antretter eingefunden hatten, um den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler der Musikschule Stephanskirchen beizuwohnen.

Bewusst entspannt eröffnete das Gitarrenorchester unter der Leitung von Jan Philipp Meyer mit dem balladenartigen „Adela“ von Joaquin Rodrigo das Programm. Leichtfüßig ließ daraufhin Amelie Ristivojevic ihre Finger zu Alec Rowleys „Kolumbine ist traurig“ über die Klaviertasten tanzen. Leila Kaiser, Katharina Hiedl und Julia Dworaczek zeigten als Blockflötentrio ihr wohleinstudiertes Zusammenspiel in M. Zimmermanns „Festmusik“, während Luise Gozolits und Beat Stange – ebenfalls aus der Klasse von Christine Sedlmeier – bemerkenswerte solistische Qualitäten in ihren fein ausgestalteten Sonatensätzen erkennen ließen.

Im Wechselspiel zweier Violinen gestalteten die Geschwister Anna und Sophie Maier den „Fröhlichen Landmann“ von R. Schumann zu einem gelungenen Zwiegespräch. Auf dem Nationalinstrument der Iren, der Harfe, zauberte Helena Waltinger zwei wunderschöne Balladen auf die Bühne. Da passten die „Schäfer“ aus der Feder von Marc Berthomieu, gespielt von Christina Hertkorns Querflötenensemble, perfekt in die Szenerie. Dass „Schwimmen“ auch mit dem Klavier möglich ist, bewiesen Filippa Goebel und Nina Ringler aus der Klasse von Akiko Uriu-Herberhold anhand des gleichnamigen zeitgenössischen Werkes von R. Schacher.

Zuletzt gab es mit dem Ohrwurm „Bella Ciao“, an dem sich fast alle Mitwirkenden noch einmal beteiligten, eine willkommen erfrischende Schlussnummer, der reichlich Applaus folgte.

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