„Baz ist nicht gleich Baz“

von Redaktion

SV Schonstett Erster „Schoni Gaudi Baz-Lauf“ am 20. Juli für den guten Zweck

Schonstett – Ab in den Schlamm und über die Hindernisse! Am Samstag, 20. Juli, wird gerobbt, gewatet, getaucht und vielleicht auch ein bisschen gelaufen, wenn der SV Schonstett zum ersten „Schoni Gaudi Baz-Lauf“ trommelt. Start und Ziel sind am Sportheim. Die fünf Kilometer lange Strecke ist gespickt mit spaßigen und „bazigen“ Hindernissen und führt auch etwa durch den Park des Caritasheims für behinderte Menschen im Ort.

Planungen laufen

seit Fasching

„An diese Einrichtung spenden wir ein Drittel des Reinerlöses, ein Drittel geht an ‚Silberstreifen Vogtareuth‘ und ein Drittel kommt der Jugendarbeit des SV Schonstett zugute“, erklärt Silvia Betzl, die als Vorsitzende der Turnabteilung den lustigen Team-Wettkampf, bei dem Sport und Spaß aber nicht Leistung oder Bestzeit im Vordergrund stehen, gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Kathrin Gruber und ihrer Tochter Corinna, die Trainerin ist, ausgeheckt hat.

„Inspiriert hat uns der ‚Muddy Angel Run‘ in München im vergangenen Jahr, wo wir mit etwa 20 Leuten dabei waren. Sowas wollten wir im Kleinen und als reine Benefizveranstaltung aufziehen“, erklärt Silvia Betzl im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung. Bei dem Run ging es durch einen schlammigen Parcours. Was den Mädels offensichtlich einen Heidenspaß gemacht hat. Seit Fasching planen und organisieren sie nun den ersten „Schoni Gaudi Baz-Lauf“. Überwältigt ist Betzl von der breiten Unterstützungswelle aus der Bevölkerung und seitens der Firmen, die Hindernisse bauen und zur Verfügung stellen. „Jeder, den wir fragten, hat Ja gesagt. Wahnsinn“, freut sich die Schonstetterin.

Man kommt sauber ins Ziel – vielleicht

70 freiwillige Helfer unterstützen das Trio und den SVS. „Alle sind gleich wichtig“, betont Betzl; die Gemeinschaftsleistung sei enorm. Egal ob Spender, Kuchenbäcker, Salatschnippler, Streckenposten oder etwa Unternehmen – die Organisatorinnen stehen nicht alleine da.

Wichtig ist der Verkauf von Speis und Trank, denn vom Startgeld (je 18 Euro) wird nicht viel übrig bleiben. Für jeden Läufer gibt es ein T-Shirt und eine Versicherung muss bezahlt werden. Über den genauen Verlauf der Strecke wollen die Frauen noch nichts verraten. „Es gibt leichte und schwierige Hindernisse, man kann dreckig werden, aber am Ende kommen fast alle sauber wieder an“, sagt Corinna Betzl und zwinkert. Und: „Baz ist nicht gleich Baz!“ Kurzentschlossene können sich noch per E-Mail an die Adresse turnabteilungsvs@gmx.de wenden.

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