Flintsbach – Für den Jugendtreff Brannenburg-Flintsbach war 2018 ein ereignisreiches Jahr. Im Flintsbacher Gemeinderat erstatteten die Verantwortlichen Andreas Wolf und Veronika Huber Bericht.
Schwerpunkt
offener Betrieb
Schwerpunkt der Tätigkeiten im vergangenen Jahr war demzufolge der „offene Betrieb“, um den jugendlichen Besuchern einen Raum zur Selbstgestaltung und Eigenverantwortung ohne einen verordneten Zwangskontext zu geben. 2018 konnten insgesamt 2067 Besuche registriert werden, eine Steigerung von drei Prozent. Realisiert werden konnte das durch die Stundenaufstockung, inzwischen stehen den beiden Betreuern 38 Personalwochenstunden zur Verfügung.
„Das ist eine gute Basis für die kontinuierliche Betreuung der Jugendlichen“, sagte Wolf. So kann der Jugendtreff dreimal in der Woche öffnen. Betreut werden vorwiegend Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. „Das Durchschnittsalter blieb im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich, was auf den Zuwachs an Jüngeren zurückzuführen ist,“ kommentierte Veronika Huber. Aber auch ältere Jahrgänge besuchen der Statistik zufolge den Jugendtreff, insbesondere weil sie in der Vergangenheit Unterstützung erfahren haben. Die Jugendlichen erhalten im Treff Hilfestellung bei ihrer Zukunftsplanung, bei der Arbeitsplatzsuche und bei der Bewältigung des Lebensabschnittswechsels von der Jugend ins Erwachsenenalter.
„Interessant ist die hohe Mobilität der Jugend, die mittlerweile aus allen Gemeinden des Inntals den Jugendtreff besuchen“, erklärte Wolf. Natürlich laufe nicht immer alles reibungslos ab und manchmal gebe es auch Auseinandersetzungen. Aber dafür halten die beiden geschulten Pädagogen mit einem Hausverbot ein probates Mittel parat. Da überlege es sich schon einmal der ein oder andere Streithansel, ob er das riskieren will, da ihm sonst viele interessante und angenehme Stunden entgehen könnten, sagten die Leiter des Jugendtreffs.
Flintsbachs Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher (CSU) lobte die Einrichtung, weil sich hier Jugendliche regelmäßig treffen können.