Schokolade oder Zitrone? Schülerinnen und Schüler aus Amerang im „Polizeieinsatz“

von Redaktion

Dieser Schulvormittag verlief anders als gewöhnlich: Die vierte Klasse der Ameranger Grundschule durfte zusammen mit Beamten der Polizei Wasserburg mittels Lasermessgerät die Geschwindigkeit der Fahrzeuge feststellen, die durch das Ameranger Dorfzentrum fuhren. Polizeihauptmeister Mitja Feichtner und Polizeimeister Niklas Liebig, Messbeamter der Polizei, erklärten den Kindern den Umgang mit dem Messgerät. Im Anschluss durften jeder Schüler und jede Schülerin einmal selbst die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges messen. Die Fahrzeugführer, die die Geschwindigkeit nicht einhielten, „durften“ in eine Zitrone beißen. Die Fahrzeuglenker, die sich an die Geschwindigkeit hielten, bekamen eine Schokolade überreicht. Da die vorgeschriebene Geschwindigkeit von fast allen Autofahrern eingehalten wurde, wurde am Ende die Schokolade knapp. Die Kinder freuten sich über die braven Autofahrer, mussten aber auch feststellen, dass viele Fahrzeugführer nicht angegurtet waren. Auch andere Verkehrssünden, wie beispielsweise mit dem Mobiltelefon telefonieren während der Fahrt oder das falsche Sichern von Tieren im Pkw, wurden festgestellt. Die Kinder und die Polizei appellierten an alle Fahrzeugführer: „Bitte immer an die vorgegebene Geschwindigkeit halten.“ Auch der Gurt sei wichtig. Das Bild zeigt (von links) die Polizisten Alexandra Schulze, Bürgermeister Gust Voit, Mitja Feichtner, Niklas Liebig und Katharina Burger mit den Ameranger Schülern. Foto dpa

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