Großkarolinenfeld – Mathematik wortwörtlich begreifen können: Das bietet der neue Matheraum der Max-Joseph-Schule in Großkarolinenfeld. Auf spielerische Weise soll hier den Schülern mit unterschiedlichen Hilfsmitteln Verständnis für das Fach vermittelt werden.
Ob ein Domino fürs Bruchrechnen, Steckwürfel um die räumliche Vorstellung zu schulen oder eine breite Auswahl an Nudeln, um ein Gefühl für Mengen zu bekommen – für jedes mathematische Problem liegt Material bereit. Sogar die gesamte Einrichtung kann, da sie aus geometrischen Körpern besteht, berechnet werden.
„Die Schüler sollen sich selbstständig mit Problemstellungen auseinandersetzen“, erklärt Schulleiter Sven Friedel bei einer kleinen Eröffnungsfeier zum Schuljahresende. „Sie sollen produzieren, handeln und begreifen.“ Als Vorbild diente die Mittelschule in Ampfing, die bereits seit längerer Zeit und mit großem Erfolg so eine „Lernwerkstatt“ betreibt. „Die Schüler erhalten ein Gefühl für Mathe“, freut sich Friedel. „Da bleibt was hängen.“
Davon ist nicht nur der Schulleiter, sondern auch Bürgermeister Bernd Fessler und Wolfgang Strasser, Vorstand der Raiffeisenbank Großkarolinenfeld, überzeugt: Die Gemeinde unterstütze das Projekt mit einer Summe von 6000 Euro; auch die Raiffeisenbank leistete finanzielle Unterstützung. tkh