Halfing – Seine letzte Ruhestätte fand der im Alter von 85 Jahren verstorbene Adolf Huber im Halfinger Friedhof. Geboren wurde der „Huber Adi“ in Ebenhausen bei Ingolstadt. Mit fünf Jahren kam er mit seiner Familie nach Halfing. Von 1950 bis 1978 war er bei der Gemeinde Halfing und anschließend von 1978 bis zum Ruhestand im Jahr 1995 bei der Verwaltungsgemeinschaft dort beschäftigt. Drei Jahre fungiert er schließlich dort als Geschäftsleiter. Mit seiner Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit war er für die positive Entwicklung der gemeindlichen Verwaltung in Halfing mit verantwortlich. Doch auch für das Gemeindeleben hat sich Huber außergewöhnlich engagiert. Er war nicht nur Berichterstatter der OVB-Heimatzeitungen für das Vereins- und Gemeindeleben, sondern auch das lebende Gemeinde-Archiv. Seine Bücher werden auch noch zukünftigen Generationen wichtige Nachschlagewerke sein.
1959 heiratete er seine Frau Marianne, mit der er vor wenigen Wochen noch die diamantene Hochzeit erleben durfte. Aus der Ehe gingen die Kinder Gabriele, Robert und Beate hervor. Später erweiterte sich der Familienkreis um sechs Enkel und mittlerweile vier Urenkel.
In jungen Jahren war Adi Huber ein leidenschaftlicher Fußballspieler beim FC Halfing. Später fungierte er lange als Schriftführer und offizieller Berichterstatter des Vereins. Auch bei der Feuerwehr wirkte er neben seiner aktiven Dienstzeit mehr als drei Jahrzehnte in der Vorstandschaft. Für sein Engagement wurde er in beiden Vereinen mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Für sein außerordentliches Wirken und seine Verdienste um das Gemeinde- und Vereinsleben wurde Huber 1999 mit der Halfinger Bürgermedaille geehrt. Bürgermeister Peter Böck erinnerte in seiner Trauerrede an das Wirken von Adi im Gemeindeleben und beim FC Halfing, Vorstand Johann Weiß verabschiedete sich stellvertretend für die Feuerwehr. Nach einem von Pater Paul und dem Kirchenchor würdevoll gestalteten Gottesdienst begleiteten die Vereinsfahnen von Musik- und Gesangverein und Feuerwehr einen angesehenen Gemeindebürger auf seinem letzten Erdenweg, umrahmt von den Klängen der Halfinger Blasmusik.re