Zu den Leserbriefen „Wann kommt endlich die dritte Innbrücke?“ von Hans-Jürgen Klein und Gerhard Buluschek und zum Bericht „Für einen schnelleren Verkehrsfluss“ im Lokalteil:
„Der Stau am Schloßberg ist sehr wohl in den Griff zu bekommen – um auf die Leserbriefe der Herren Klein und Buluschek zurückzukommen.
Man muss sich die Frage stellen, wann denn eigentlich Stau am Schloßberg herrscht!? In der Regel außerhalb der Ferienzeiten und dann etwa zwischen 7 und 8.30 Uhr am Morgen, insbesondere bei schlechter Witterung. Außerdem bei gelegentlichen Baumaßnahmen, die den üblichen Verkehrsfluss einschränken, oder bei Unfällen.
Bauarbeiten sowie Unfälle wird es immer wieder mal geben, diese lassen sich durch eine dritte Innbrücke nicht verhindern. Selbst mit einer dritten Innbrücke würde der morgendliche Stau am Schloßberg nicht merklich weniger werden.
Warum? Weil für die allermeisten Personen das Ziel ihrer Fahrt Rosenheim ist – sei es auch nur, um den Nachwuchs in eine der nahe gelegenen Schulen – trotz Busanbindung – zu bringen.
Schade, dass es trotz Klimawandel, Artensterben und massiver Flächenversiegelung immer noch Menschen gibt, die auf Straßenbau setzen (selbst in so sensiblen Gebieten wie den Innauen), anstatt endlich eine Verkehrs- und Mobilitätswende einzufordern.“
Andrea Kuzminsky
Prutting