Eggstätt – Einstimmig befürworteten die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung eine Änderung des Bebauungsplanes für ein Mehrfamilienhaus. So soll statt einer Parkbucht ein weiterer Stellplatz geschaffen werden. Dafür wird von 14 auf 13 Wohnungen reduziert, einhergehend mit der Vergrößerung einer Wohneinheit und der Schaffung zweier rollstuhlgerechter Wohnungen. In einer früheren Sitzung hatte das Gremium die Schaffung einer Parkbucht für den Lieferverkehr beschlossen und eine rollstuhlgerechte Wohnung gefordert (wir berichteten). Die Bauwerber kamen den Wünschen des Gremiums nun entgegen. Das Gebäude soll „leistbaren Mietwohnraum“ schaffen, heißt es in dem Schreiben. Statt der Parkbucht soll ein zusätzlicher Stellplatz im behindertengerechten Ausmaß geschaffen und die Zahl der Wochungen von 14 auf 13 reduziert werden. Stephan Fronhöfer (Freie Bürger Eggstätts, FBE) befürwortete den Vorschlag. Er erklärte aber auch, dass er der Begründung des Bauwerber, den Baukörper aufgrund des Baumbestands nicht nach Osten verschieben zu können, nicht zustimme. Dort stünden „nur zwei Birken und eine krumme Eiche“. Sein Fraktionskollege Thomas Nitzinger begrüßte das Entgegenkommen des Bauwerbers: „Packerlfahrer werden immer bis vor die Haustür fahren.“ Bürgermeister Hans Schartner (Überparteiliche Wählergemeinschaft) informierte über die Beschlussvorschläge: Zunächst wird der Beschluss des Gemeinderates aus der vorherigen Sitzung wegen der Schaffung einer Parkbucht aufgehoben. Danach wird der Bebauungsplan hin zu einem neuen Stellplatz und verändertem Wohnangebot geändert. Das Gremium war einstimmig dafür. elk