Eggstätt – Einstimmig schlossen sich die Gemeinderäte dem Widerspruch eines Bürgers an, der sich gegen eine Eingliederung seines Grundstücks in das neue Wasserschutzgebiet und zugehöriger Schutzgebietsverordnung aussprach. In der vorherigen Sitzungen wurden die Pläne dazu vorgestellt (wir berichteten).
Bürgermeister Hans Schartner (Überparteiliche Wählergemeinschaft, ÜWG) verlas hierzu den Widerspruch, der mit erheblichem Wertverlust, verschärften Auflagen, Beeinträchtigung der Beweidung und Beeinträchtigung des Trainings der Sportpferde begründet wurde. Laut Geschäftsleiter Hans-Joachim Kaiser geht die Grenze direkt am Reitplatz vorbei.
Schartner erklärte, dass das Grundstück durch die Änderung des Wasserschutzgebietes eine Beeinträchtigung erfahre, betonte aber auch: „Wasser ist wichtig.“ Der Bauauschuss habe sich ebenfalls mit diesem Thema befasst und empfehle eine Weiterleitung des Widerspruchs.
Hans Plank (CSU) schloss sich dieser Ansicht an. Durch ein Wasserschutzgebiet II werde es sicher mehr Auflagen geben. Er beantrage deshalb den Zusatz im Beschluss, dass die Gründe des Widerspruchs „nachvollziehbar seien“ und dass der Gemeinderat diesen Einspruch unterstütze. Gerhard Eder (ÜWG) schloss sich diesem Antrag an.
Schartner verlas daraufhin den Beschlussvorschlag, wonach die in dem Widerspruch genannten Gründe für den Gemeinderat nachvollziehbar seien und der Gemeinderat die Bedenken unterstütze. An die zuständigen Behörden werde appelliert, „zu prüfen, inwieweit eine Herausnahme des Grundstückes, eine Änderung der Gebietsgrenze möglich ist.“ Die Gemeinderäte stimmten einstimmig diesem Vorschlag zu. elk