Zum Bericht „Er will verbinden und nicht spalten“ über die Aufstellungsversammlung der Liste „Zukunft für Aschau“:
Drei bis vier Personen des Gemeinderats, die sich nicht benehmen können und sich schwertun, Mehrheitsentscheidungen anzunehmen, erwecken den Eindruck, dass der Gemeinderat insgesamt zerstritten ist. Dies ist nicht der Fall. Fast alle Entscheidungen werden fraktionsübergreifend von Mitgliedern aller vier Gruppierungen getroffen. Ein Herr Kratzer, der sich offenbar berufen fühlt, das Geschehen um die Sporthalle und den Haushalt ständig, lautstark und schriftlich interpretieren und kommentieren zu müssen, ist nicht Mitglied des Gemeinderats. Sehr viele Errungenschaften der letzten Jahre, die zukunftsweisend für Aschau sind, wie die Nahwärmeversorgung in Hohenaschau, das Bergsteigerdorf Sachrang, die Gründung einer Energiegenossenschaft, der Erwerb von Grundstücken für das Ansiedlungsmodell von Familien, die Konsolidierung des Haushalts, die Planung des längst überfälligen Baus einer Sporthalle und nicht zuletzt die Abwasserversorgung Staffelstein – um nur wenige Beispiele zu nennen –, wären ohne die Zusammenarbeit des Gemeinderats mit dem Bürgermeister und der Verwaltung nicht möglich gewesen. Wer öfter eine Sitzung des Gemeinderats besucht, wird dies auch erkennen. Leider wird in Veröffentlichungen sehr einseitig und polarisierend berichtet und dadurch die Stimmung im Ort vergiftet. Es ist dagegen sehr zu begrüßen, wenn sich junge Aschauer für das oft sehr aufwendige, undankbare und zeitraubende Ehrenamt zur Verfügung stellen wollen.
Inge Hoesch
Aschau