Mit Seifenkisten durch Oberndorf gebrettert

von Redaktion

Er war nicht der Schnellste. Aber der Umlagertste: Manfred Czemmel aus Gangkofen stürzte sich mit einer Waschmaschine ins 13. Seifenkistenrennen des MSC Sonnering, das dieser wieder in Oberndorf abhielt. Er hatte Seifenkiste eben wörtlich genommen und gab geduldig Auskunft, wie er sein sperriges Gefährt im Griff behält. „Er ist auch schon als Biertragerl runter“, erzählt Manfred Huber, MSC-Vorsitzender und Kommentator des Rennens, amüsiert. Czemmel, der immer mit ganzer Familie anreist, und andere treue Seifenkistenpiloten, die bis aus Augsburg und Olching kommen, sind auch der Grund dafür, dass der in Eggstätt ansässige MSC die Rennen immer wieder organisiert. „34 Teilnehmer sind sehr gut“, so Huber, zu anderen Rennen kämen oft gerade einmal zwölf oder 14 Starter, deswegen würden es auch immer weniger. Ausgetragen wurde das Rennen in vier Altersklassen: Kids (bis sieben Jahre), Midis (acht bis zwölf), Teenies (13 bis 17) und Grufties (18 bis …). Der älteste Pilot war 70, die jüngsten sechs Jahre. Und gerade die jüngsten freuen sich, dass alle Starter einen Pokal mit nach Hause nehmen dürfen. Weder die Waschmaschine noch die sehr gemütliche „Chill-Kröte“ waren auf vordere Plätze aus. Sie wollten die mehreren Hundert Zuschauer unterhalten – und das gelang ihnen bestens. Fotos John Cater

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