Großkarolinenfeld/Bad Aibling – Junge Musikanten spielen auf Marktplätzen in ganz Bayern. Die katholische Jugendstelle Rosenheim hat sie auf Tournee geschickt. Wir haben mit drei Schülern aus der Region, die bei dieser besonderen Aktion dabei sein werden, über ihre Erwartungen gesprochen.
Wie seid ihr auf das Projekt der katholischen Jugendstelle gekommen?
Anna Schwerdtel: Ich habe schon letztes Jahr einen Songwriting-Workshop mitgemacht und da von diesem Projekt erfahren und hab dann einfach die Lena gefragt, ob sie mitmachen will.
Jakob Zweckstetter: Meine Schwester arbeitet bei der katholischen Jugendstelle. Über sie habe ich davon erfahren.
Woher kennt ihr euch?
Lena Winzenburg: Wir gehen alle auf das Gymnasium in Bad Aibling und haben uns da vor allem über den Chor kennengelernt.
Wie lange kennt ihr euch schon?
Lena Winzenburg: Also ich und Anna kennen uns schon seit so fünf, sechs Jahren und Jakob kenne ich auch schon ein paar Jahre inzwischen.
Jakob Zweckstetter: Also ich kenne Anna jetzt seit über einem Jahr.
Was spielt ihr denn für Instrumente?
Lena Winzenburg: Ich habe mir eine Menge Instrumente selbst beigebracht. Geige spiele ich schon etwas länger und bin da natürlich besser.
Jakob Zweckstetter: Ich spiele seit gut fünf Jahren Gitarre und bin sonst vor allem Sänger.
Habt ihr schon mal in einer Band gespielt?
Lena Winzenburg: Das haben wir mal so unter Freunden versucht, aber wir spielen in keiner festen Band. Aber im Schulorchester bin ich mit dabei.
Jakob Zweckstetter: Ich wollte mal bei einer Band mitmachen und hatte auch schon die Kontakte dazu, aber es hat dann leider nicht geklappt.
Anna Schwerdtel: Ich musiziere mit meiner Familie zusammen. Da spielen wir vor allem Musik aus den 80er-Jahren.
Wisst ihr schon, wo ihr übernachten werdet?
Lena Winzenburg: Nein, das wissen wir selbst noch gar nicht. Das Organisatorische mit Übernachtung und Zugfahrt macht der Stephan von der Jugendstelle.
Seid ihr schon aufgeregt?
Jakob Zweckstetter: Naja, ein bisschen vielleicht.
Lena Winzenburg: Also ich freu mich mehr, als dass ich aufgeregt bin.
Anna Schwerdtel: Ja – und wenn einem die Musik von uns nicht gefällt, soll er halt schneller weitergehen.
Interview: Severin Bulin