Fertig bis zum ersten Schnee

von Redaktion

Dorferneuerung Beginn der Arbeiten an der Innstraße in Hochstätt Mitte September

Schechen/Hochstätt – Mit dem Vergabebeschluss durch die Vorstandschaft „Dorferneuerung Hochstätt“ ist der Weg frei für den Bau des zweiten Abschnittes der Dorferneuerung Hochstätt.

Projektleiter Diplom-Ingenieur Werner Hartl vom Amt für Ländliche Entwicklung informierte den Gemeinderat über das Ausschreibungsergebnis, wonach die Firma Strabag Rosenheim als günstigster Anbieter für die Ausführung der Bauarbeiten an der Innstraße vorgeschlagen wurde.

Von 560000 Euro zahlt Gemeinde nur 210000

Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 560000 Euro und werden voraussichtlich mit etwa 350000 Euro bezuschusst. Hinzu kommt der Aufwand für die Neuverlegung der Versorgungsleitungen mit rund 50000 Euro, wobei diese Arbeiten so weit wie möglich vom gemeindlichen Bauhof ausgeführt werden.

Hofzufahrt wird Gemeindestraße

Die von der SAK-Ingenieurgesellschaft Traunstein erstellte Planung sieht eine teilweise Neutrassierung der Innstraße auf einer bisher nicht ausgebauten und mehr als Hofzufahrt genutzten öffentlichen Straße vor und soll künftigen Anforderungen, die sich auch aus den immer größeren Maschinenparks der Landwirte ergeben, Rechnung tragen. Daher waren auch einige Grundanlieger bereit, Flächen zur Verfügung zu stellen.

Baubeginn ist bereits ab Mitte September geplant und noch vor Wintereinbruch sollen die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein.

Sportliches Ziel

für die Bauzeit

Wie sich Projektleiter Werner Hartl ausdrückte, soll „dieses sportliche Ziel“, wie er den eng gesteckten Zeitrahmen bezeichnete, unter der Bauleitung vom SAK-Ingenieurbüro eingehalten werden.

Der gemeindliche Bauhof hat laut Planer Hartl bereits damit begonnen, in der neuen Trasse der Innstraße die Wasserleitung zu verlegen, sodass auch von dieser Seite keine Verzögerung zu erwarten sei.

Bürgermeister Hans Holzmeier zeigte sich nach dem einstimmig gefassten Vergabebeschluss sichtlich erleichtert, dass das Projekt „Dorferneuerung Hochstätt“ nach mehrjährigem, schwierigem Planungsverlauf seine Fortsetzung und nun wohl auch einen zügigen Abschluss finden werde.

Nach der im vergangenen Jahr genehmigten Mittelaufstockung ist die SAK-Planungsgesellschaft bereits intensiv mit dem dritten Bauabschnitt, nämlich der Planung für den Ausbau der Haidacher- und Wendelsteinstraße, befasst.

Dieses Projekt soll den betroffenen Anliegern möglichst zeitnah vorgestellt werden.

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