Ein Tag der Freude: 50 Jahre KAB-Kreuz auf der Kampenwand

von Redaktion

Bergmesse mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger – Zeitzeugen erinnern sich an Kreuzweihe

Aschau – Zumindest für einen Tag ist das Holzkreuz der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) auf der Kampenwand aus dem Schatten des auf dem 1664 Meter hohen Kampenwand-Ostgipfel thronenden Eisenkreuz herausgetreten. Anlass hierfür war die Wiederkehr der durch Kardinal Döpfner vor genau 50 Jahren durchgeführten Weihe des sechs Meter hohen und mehreren hundert Kilo schweren KAB-Kreuzes (zum Vergleich: Das Gipfelkreuz ist mit 54 Zentnern und zwölf Metern Höhe das höchste Bergkreuz in den bayerischen Alpen).

50 Jahre KAB-Bergkreuz auf der Kampenwand: Dies lockte damals im Sommer, genau am 15. Juni circa 6000 Gläubige zum Gottesdienst in Gottes hoch gelegener Natur. Natürlich waren es heuer nicht so viele, aber dennoch zeigten sich die gemeinsamen Gastgeber, der KAB-Bezirksvorstand München und der KAB-Diözesanverband, hoch zufrieden über den Besuch. Diakon Heinrich Baschek als stellvertretender Präses des KAB freute sich, mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und einer großen Schar an KAB-Mitgliedern und Gläubigen aus München, Regensburg, Freising, Rosenheim, sowie weiteren KAB-Orten begrüßen zu dürfen.

Weihbischof Haßlberger, ein enger Freund der Berge, bezeichnete in seinen Einführungs- und später in seinen Predigt-Worten den damaligen Kardinal Julius Döpfner als „Fan der Berge“. Vor 50 Jahren war Werner Waldbrunn aus München-Trudering als 13-Jähriger bei der Kreuzweihe dabei. Er kam zufällig im Rahmen eines Familien-Ausflugs dazu, etwas später wurde er auch KAB-Mitglied und er war auch beim Jubiläum wieder dabei. Auch Ursula Jürgensonn aus München-Oberföhring erinnert sich: „Wir waren damals mit dem Bus und mit vielen jungen Familien im damaligen KAB-Familienerholungsheim Aschau“, so die im KAB-Bezirksvorstand München engagierte Christin. Abschließend dankte die stellvertretende Diözesan-Vorsitzende Hannelore Möller unter anderem dem Vorsitzenden Peter Winklmeier und dessen Stellvertreter Wolfgang Jungwirth vom KAB-Bezirksverband München, dem Diözesan-Sekretär Christian Ziegltrum, sowie den vier Aschauer Blechbläsern, die die Lieder zur Bergmesse musikalisch bestens ergänzten und begleiteten. Für Weihbischof Haßlberger ein Tag der Freude, denn seine, seit seiner Kaplanszeit von Dachau und Moosach, starke Verbundenheit mit der KAB wurde, wie er sagte, hoch auf dem Berg noch weiter vertieft. hö

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