Leserbrief zur Berichterstattung über den Aschauer Markt im Lokalteil:
Am 1. September fand heuer der 464. Aschauer Markt statt. Heuer gab es nach all diesen Jahren zum ersten Mal was Neues. Einer der Bewerber für den Bürgermeisterposten, Herr Max Neumüller, wohnt genau in der Mitte des Aschauer Marktes, wo jeder Besucher vorbeikommt. Er hat diese einmalige Gelegenheit genutzt, um einen Stand aufzubauen und für sich und seine „Bürger Bewegung Aschau“ Wahlwerbung zu machen. Wenn es Schule machen sollte, bei Volksfesten politische Reklame zu machen, dann haben wir vor der Landtagswahl vielleicht ein CSU-Bierzelt auf dem Herbstfest und eine Freie-Wähler-Hendlbraterei auf dem Oktoberfest. Diese Wählergruppe hat offensichtlich die Grundregeln der Fairness in einer Demokratie, dass alle Bewerber gleiche Chancen haben müssen, nicht verstanden. Vielleicht sollten sich die Aschauer deshalb überlegen, ob sie diese Bürger Bewegung wirklich im Gemeinderat haben möchten.
Peter Mohr
Aschau