Weiterer Schatz für Klosterkirche

von Redaktion

Reliquie der heiligen Faustina Kowalska nach Griesstätt

Griesstätt – Mit einer Reliquie der heiligen Schwester Faustina Kowalska aus Krakau in Polen bekam die Klosterkirche in Altenhohenau am gestrigen Sonntag, 15. September, einen weiteren religiösen Schatz.

Im Rahmen des Columba-Festes wurde die Reliquie vom Ortsschild in Altenhohenau in die Klosterkirche übertragen, wo sie ihren ständigen Platz in der dortigen Columba-Kapelle finden wird. Anschließend wurde der Festgottesdienst zu Ehren der „gottseligen Dienerin Schwester Maria Columba Weigl“, die im Kloster Altenhohenau von 1730 bis zu ihrem Tod 1783 wirkte, gefeiert.

Eine Dankandacht zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit fand um 14 Uhr in der Klosterkirche statt. Zum Abschluss dieser Andacht bestand die Möglichkeit zum Empfang des Segens mit der Reliquie der Heiligen Faustina. Eine Möglichkeit, die viele Gläubige wahrnahmen.

Zeitlebens eine einfache Ordensfrau

Verehrt wird die heilige Schwester Faustina Kowalska nicht nur in ihrem Heimatland Polen. Auf ihre mystischen Erlebnisse, die in ihrem geistlichen Tagebuch aufgezeichnet sind, gehen die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit, das Fest der göttlichen Barmherzigkeit am Weißen Sonntag, der Barmherzigkeitsrosenkranz sowie das Gnadenbild vom barmherzigen Jesus zurück. Schwester Faustina war zeitlebens eine einfache Ordensfrau, die als Köchin, Pförtnerin und Gärtnerin wirkte. Am 5. Oktober 1938 verstarb sie im Kloster ihrer Gemeinschaft in Krakau-Lagiewniki. ala

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